Corona: Drei Fragen an Marcus Ahlers
Sorge um Mitarbeiter und Firma

Nottuln -

Es bleibt Muße für die Arbeit im Gemüsegarten, doch die Corona-Krise bereitet Geschäftsmann Marcus Ahlers auch große Sorgen.

Dienstag, 07.04.2020, 17:23 Uhr aktualisiert: 07.04.2020, 19:28 Uhr
Geschäftsmann Marcus Ahlers macht sich große Sorgen um die Mitarbeiter und die Firma.
Geschäftsmann Marcus Ahlers macht sich große Sorgen um die Mitarbeiter und die Firma. Foto: Iris Bergmann

Homeoffice, Hamsterkäufe, Kontaktverbot – die Coronakrise ist in vollem Gange und verändert den Alltag auch in der Gemeinde Nottuln. Aber wie gehen die Menschen damit um? Die Westfälischen Nachrichten haben sich in Nottuln, Appelhülsen und Schapdetten umgehört. Heute bei: Marcus Ahlers , Inhaber der Firma Polstermöbel Ahlers.

Was ist momentan Ihre liebste Beschäftigung in der Freizeit?

Ahlers: Ich beschäftige mich im Gemüse- und Obstgarten, gehe alleine Wandern und koche und esse zusammen mit der Familie.

Was nervt Sie am Meisten?

Ahlers: Die Ohnmacht, nichts gegen die derzeitige Situation machen zu können, Hamsterkäufe von Klopapier und Mehl. Natürlich ist da die Angst um die Existenz der Firma, und die Existenzängste unserer Mitarbeiter machen mir große Sorgen.

Was tun Sie als erstes, wenn die Krise vorbei ist?

Ahlers: Freunde treffen, sie besuchen und mich mit ihnen austauschen, ins Stadion „Auf Schalke“ gehen und, wenn es noch möglich ist, in Urlaub fahren.

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