Osterspendenaktion der FI Nottuln
Unterstützung für „Ärzte ohne Grenzen“

Nottuln -

Sie leisen lebensrettende Arbeit und verdienen Unterstützung. Im Mittelpunkt der Osterspendenaktion der Nottulner FI steht die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“.

Mittwoch, 08.04.2020, 21:30 Uhr
Wenn erst in den großen Flüchtlingslagern das Coronavirus grassiert, führt dies zu einer Katastrophe ohne Beispiel. Die „Ärzte ohne Grenzen“ warnen seit langem davor.
Wenn erst in den großen Flüchtlingslagern das Coronavirus grassiert, führt dies zu einer Katastrophe ohne Beispiel. Die „Ärzte ohne Grenzen“ warnen seit langem davor. Foto: Agnes Varraine-Leca/MSF

Zu einer Spendenaktion zugunsten der vielen Menschen, die in den Flüchtlingslagern und Slums dieser Welt leben müssen und die jetzt auch noch von dem Coronavirus bedroht sind, ruft die Friedensinitiative Nottuln (FI) auf. Das Geld wird der Organisation „ Ärzte ohne Grenzen “ überwiesen, die schon länger damit begonnen hat, sich auf den schlimmsten Fall vorzubereiten und Hilfsmaßnahmen einzuleiten. „Seit Wochen sehen wir die Katastrophe auf die Lager zukommen und verzweifeln langsam, weil niemand sich verantwortlich zu fühlen scheint“, zitiert die FI in einer Pressemitteilung den Geschäftsführer der Organisation in Deutschland, Florian Westphal. „Uns geht es in Deutschland mit der Pandemie noch relativ gut“, so Norbert Wienke , Geschäftsführer der FI. „Wir leben mit Einschränkungen, mit deutlichen Veränderungen, sicher auch mit negativen Auswirkungen, aber wir können noch leben.“ Ein Blick in andere Länder zeige die ganze Katastrophe in ihren dramatischen Auswirkungen. Wienke: „Wenn die Epidemie mit dem Coronavirus in den Flüchtlingslagern und in den Slums richtig ausbricht, ist das eine Katastrophe ohne Beispiel! Jede Hilfe scheint dann zu spät. Deshalb ist es jetzt wichtig, dort aktiv zu werden.“

Die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ engagiert sich in vielen Regionen der Welt. Sie versucht zu retten, was zu retten ist. Diese wichtige Arbeit will die FI mit dieser Spendenaktion unterstützen. Beispiele für den Corona-Einsatz der „Ärzte ohne Grenzen“ zählt die FI in ihrem Spendenbrief auf:

In Griechenland leisten die „Ärzte ohne Grenzen“ im Lager auf Samos Unterstützung bei der Isolierung einfacher Fälle. In Lesbos hat „Ärzte ohne Grenzen“ einen Notfallplan für das Lager Moria entwickelt. In Syrien unterstützen sie Mitarbeitende in Azaz and Idlib mit Trainings und technischem Support. In Afghanistan halten sie in einem Referenzkrankenhaus für COVID-19-Fälle Trainings zu Infektionsvorbeugung und -kontrolle ab. In Südafrika unterstützen die Ärzte die Provinzen Gauteng, KwaZulu-Natal und Western Cape bei der Nachverfolgung von Kontakten und der Entwicklung und Verteilung von Aufklärungsmaterial.  . . .

Die internationale Hilfsorganisation nennt auch ein konkretes Spendenbeispiel: Sauberes Wasser zum Händewaschen schützt vor Ansteckung. Mit 48 Euro kann „Ärzte ohne Grenzen“ zum Beispiel 3000 Menschen eine Woche lang mit sauberem Wasser versorgen. Für all diese Tätigkeiten bittet die FI nun um Spenden auf das FI-Spendenkonto bei der Sparkasse Westmünsterland; IBAN: DE49 4015 4530 0082 5027 17; Stichwort „Ärzte ohne Grenzen“. Abzugsfähige Spendenquittungen schickt die FI unaufgefordert zu, wenn bei der Überweisung Name und Anschrift mitteilt werden.

Spendenbrief und weitere Infos auf: www.fi-nottuln.de

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7363090?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F164%2F
Nachrichten-Ticker