St.-Elisabeth-Stift
Ein ganz dickes Dankeschön

Nottuln -

Schon seit über drei Wochen gilt das Besuchsverbot im St.-Elisabeth-Stift. Angehörige und auch ehrenamtliche Mitarbeiter dürfen nicht mehr in das Haus, damit die Gefahr einer Ansteckung für die uns anvertrauten Bewohner möglichst gering gehalten wird.

Montag, 13.04.2020, 16:12 Uhr aktualisiert: 14.04.2020, 17:42 Uhr
Die Mitarbeiter des St.-Elisabeth-Stiftes bedanken sich bei der Bevölkerung für die zahlreichen Grußkarten, Blumen und Bastelarbeiten..
Die Mitarbeiter des St.-Elisabeth-Stiftes bedanken sich bei der Bevölkerung für die zahlreichen Grußkarten, Blumen und Bastelarbeiten.. Foto: St.-Elisabeth-Stift Nottuln

Die Zeiten sind für alle nicht leicht: die Angst vor einer Ansteckung, geschlossene Schulen und Kindergärten, Kontakteinschränkungen, wirtschaftliche Sorgen, das Corona-Virus hat das Leben durcheinandergewirbelt und es gibt niemanden, der nicht in irgendeiner Form darunter zu leiden hat.

Schon seit über drei Wochen gilt das Besuchsverbot im St.-Elisabeth-Stift. Angehörige und auch ehrenamtliche Mitarbeiter dürfen nicht mehr in das Haus, damit die Gefahr einer Ansteckung für die uns anvertrauten Bewohner möglichst gering gehalten wird. Dies ist für alle Seiten nicht leicht. Die Bewohner müssen nun auf Besuche ihrer Angehörigen verzichten, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern durchgeführten Angebote fallen weg und auch der vielen Damen so wichtige Friseurbesuch kann nicht mehr stattfinden.

Alle Mitarbeiter bemühen sich, den Bewohnern diese Situation gut zu gestalten. Es gibt viele außergewöhnliche Angebote, die etwas Freude in den Alltag bringen. So versüßten der „Candy-Wagen“ und die „Saftbar“ in den letzten Wochen das tägliche Leben. Gymnastik oder Gesang auf dem Flur mit ausreichend Sicherheitsabstand sorgten dafür, dass nicht zu viel Langeweile aufkam. Und bei dem zurzeit wunderschönen Wetter sind Spaziergänge im Park natürlich sehr beliebt.

Auch die Angehörigen bringen mit kreativen Ideen immer wieder Freude ins Haus. Es wird viel „gefensterlt“: so kann man sich wenigstens von Weitem sehen und austauschen. Viele Briefe und Päckchen von den Lieben daheim kommen täglich im St.-Elisabeth-Stift an.

Aber auch von außen gibt es viel Unterstützung, für die das St.-Elisabeth-Stift einmal herzlich „Danke“ sagen möchte. „Viele Menschen aus Nottuln haben uns und unseren Bewohnern in den letzten Wochen mit liebevollen und kreativen Ideen das Leben verschönert.“

Von der Kirchengemeinde gab es Grußkarten für die Bewohner. Mechtild Henke, die im St.-Elisabeth-Stift ehrenamtlich Wortgottesdienste anbietet, hatte zum Palmsonntag Briefe und Palmzweige vorbeigebracht. Der Lions-Club Baumberge spendete für jeden Bewohner sowie für die Dienstzimmer frühlingshafte Narzissengestecke. Die Blasmusikvereinigung Nottuln hatte sich für Ostersonntag angekündigt und spielte vor dem Haus einige Lieder. Eine Angehörige hat zu Ostern gebackene Osterhasen zum Verteilen vorbeigebracht. Die Nottulner Landwirte bedachten die Bewohner mit ihrer Postkartenaktion, sodass sie Post erhalten. Der Kindergarten hat zu Ostern Selbstgebasteltes von den Kindern vorbeigebracht. Die DKM schickte eine großzügige Spende von Süßigkeiten für Bewohner und Mitarbeiter. Die Senioren der Antoni-Bruderschaft überreichten eine großzügige Geldspende zur Gestaltung des nächsten Mitarbeiterfestes. Und viele Angehörige bedenken in ihren Päckchen auch immer wieder die Mitarbeiter mit Süßigkeiten. Die vielen schönen Ideen bereiten im St.-Elisabeth-Stift fast täglich große Freude.

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