Corona
Gemeinde sagt Weinfest ab

Nottuln -

Die Gemeinde Nottuln und die anderen Kommunen im Kreis Coesfeld haben am Freitag beraten, wie man mit den neuen Corona-Einschränkungen umgehen soll. Allerdings seien viele Details noch offen, sagte Bürgermeisterin Manuela Mahnke. Klarheit herrscht aber kommunale Großveranstaltungen.

Freitag, 17.04.2020, 19:55 Uhr aktualisiert: 17.04.2020, 20:00 Uhr
Das Weinfest in Nottuln ist abgesagt worden.
Das Weinfest in Nottuln ist abgesagt worden. Foto: Dieter Klein

Die Bürgermeister im Kreis Coesfeld und der Landrat haben am Freitag im Rahmen einer Telefonkonferenz über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise gesprochen. Wie Bürgermeisterin Manuela Mahnke mitteilte, streben alle Kommunen im Kreis ein einheitliches Vorgehen an. „Die Zusammenarbeit ist wirklich toll“, betonte Nottulns Bürgermeisterin. Allerdings: Viele Details der Bund-Länder-Einigung zu den Corona-Beschränkungen seien noch unklar, hier warte man auf genauere Informationen des Landes.

Festzuhalten bleibe, dass die Bäder weiterhin bis zum 4. Mai geschlossen bleiben. Auch alle Rathäuser bleiben bis 4. Mai geschlossen, sind aber telefonisch und digital erreichbar. Bei Bedarf können Besuche individuell vereinbart werden.

Die Gemeinde Nottuln hat außerdem das für den 15. Mai geplante Weinfest abgesagt. Alle Kommunen im Kreis hätten sich entschieden, auf kommunale Großveranstaltungen zu verzichten, berichtete Bürgermeisterin Mahnke. Abgesagt hat außerdem die Kaufmannschaft ihr für den 9. Mai geplantes Frühlingsfest, wie Vorsitzender Gerri Wallace auf Anfrage mitteilte.

Erlaubt seien Blutspendeveranstaltungen und Kandidatenaufstellungsversammlungen für die Kommunalwahl.

Aktuell gebe es viele Anfragen von Geschäftsleuten wegen der Hygienebestimmungen, die bei der Geschäftsöffnung ab Montag einzuhalten sind. Das Ordnungsamt stehe hier für Informationen zur Verfügung.

Zudem stehe die Gemeinde als Schulträger im engen Kontakt mit den Schulleitungen, um die schrittweise Öffnung der Schulen sicherzustellen. Dabei, so erläuterte die Bürgermeister, gehe es nicht nur um Hygienemaßnahmen, geprüft werden müsse auch, ob und in welchem Umfang der Schulbusverkehr erforderlich sei. Mahnke: „Da werden wir nächste Woche noch viele Gespräche führen.“

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