Fridays for Future und Friedensinitiative
„#Netzstreik“ für den Klimaschutz

Nottuln -

FFF und FI rufen alle Nottulner Bürgerinnen und Bürger auf, sich am Freitag (24. April) an dem globalen Aktionstag für Klimaschutz zu beteiligen. „Wir bringen den Protest von der Straße ins Netz“, betonen die beiden Gruppen.

Mittwoch, 22.04.2020, 07:18 Uhr aktualisiert: 22.04.2020, 07:20 Uhr
Vor einem Jahr demonstrierte „Fridays for Future Nottuln“ auch beim globalen Klimastreik in Münster (vierte von rechts: Anika Erfmann).
Vor einem Jahr demonstrierte „Fridays for Future Nottuln“ auch beim globalen Klimastreik in Münster (vierte von rechts: Anika Erfmann). Foto: Friedensinitiative Nottuln

„Gegen das Coronavirus helfen Masken und Händewaschen. Gegen die drohende Klimakatastrophe werden wir weit mehr machtlos sein!“ Dies meinen die Friedensinitiative Nottuln (FI) und die Fridays-for-Future-Gruppe Nottuln (FFF) und rufen für den kommenden Freitag (24. April) zu einer digitalen Aktion auf. An diesem Freitag findet der nächste globale Aktionstag der Fridays-for-Future-Bewegung statt – nicht, wie seit Monaten geplant, auf den Straßen und Plätzen der Städte auf der ganzen Welt, sondern wegen der Pandemie im Internet.

Anika Erfmann , junge FFF-Aktivistin aus Nottuln: „Die Coronakrise im Moment erscheint schlimm und muss ernstgenommen werden, doch auch im Hinblick auf das Klima müssen wir weiterhin zusammen kämpfen, da die Auswirkungen sehr viel komplexer, verheerender und langanhaltender sein werden.“ Weiterhin bedrohe die Klimakrise die Zukunft des Planeten.

Die wichtigsten Infos zur Maskenpflicht in Münster

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  • Die Stadt Münster hat als erste Großstadt in Nordrhein-Westfalen eine Maskenpflicht eingeführt. Sie gilt ab dem 27. April. Doch wo werden die Masken überall zur Pflicht? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:

    Foto: dpa
  • Wann muss ich die Maske tragen?

    Immer dann, wenn eine Dienstleistung in Anspruch genommen oder erbracht wird und der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann, müssen Nase und Mund bedeckt werden.

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  • Wo muss ich die Maske tragen?

    Die Maskenpflicht gilt beim Einkaufen, im öffentlichen Personennahverkehr und in städtischen Gebäuden mit Publikumsverkehr, teilt die Stadt mit. Also zum Beispiel in Einzelhandelsgeschäften, auf dem Markt, in der Bank, in Möbelhäusern, in Bussen, im Bürgerbüro Mitte, in der Kfz-Zulassungsstelle, im Jobcenter und im Sozialamt.

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  • Wer muss eine Maske tragen?

    "Betroffen von der Verpflichtung sind alle Personen ab Vollendung des fünften Lebensjahres", heißt es in der Mitteilung der Stadt.

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  • Welche Art von Maske muss ich tragen?

    Grundsätzlich gilt es, Mund und Nase zu verdecken. Dafür können laut Stadtverwaltung OP-Masken genutzt werden, wie sie zum Beispiel in Apotheken erhältlich sind. Doch auch selbstgenähte Masken, Tücher oder Schals können zum eigenen wie auch zum Schutz der Mitmenschen genutzt werden. Wolfgang Heuer, Leiter des Krisenstabs, bittet sogar darum, zertifizierte Masken Krankenhäusern, Arztpraxen, der Pflege oder dem Rettungsdienst vorzubehalten.

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  • Was passiert, wenn ich keine Maske trage?

    Wer keine Maske trägt, darf aus Geschäften oder Bussen verwiesen werden. Es ist vorerst allerdings nicht vorgesehen, Bußgelder zu verhängen.

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  • Welche Regelung gibt es für Schulen?

    Besonders an die Schülerinnen und Schüler, die ab kommenden Donnerstag (23. April) zur Prüfungsvorbereitung in die Schulen zurückkehren, richtet sich die Bitte des Krisenstabs, schon ab diesem Datum in Bus und Bahn eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. 

    Foto: Stadtwerke Münster
  • Wie kann ich mir eine Maske selbst nähen?

    Die Stadt Münster hat auf ihrer  Homepage  eine Nähanleitung in gleich mehreren Sprachen veröffentlicht. Zudem gibt es auch Videos im Netz, in denen das Nähen erläutert wird.

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Nach der Coronakrise ist die Welt ein Stück weiter, meint die FI. Robert Hülsbusch: „Wir lernen gerade mit einer globalen Krise umzugehen und sehen, dass die meisten Menschen bereit sind, für die Bewältigung von lebensbedrohenden Krisen auch Einschränkungen hinzunehmen. Diese Erfahrung gilt es für das Abwenden der schlimmsten Folgen eines Klimawandels zu nutzen!“

FFF und FI rufen alle Nottulner Bürgerinnen und Bürger auf, sich an dem globalen Aktionstag zu beteiligen. „Wir bringen den Protest von der Straße ins Netz – unsere Demoschilder platzieren wir sichtbar in Fenstern, an Briefkästen, am Arbeitsplatz, im Baum vor der Haustür, im Ladeneingang oder wo sonst es gut sichtbar ist!“

FFF und FI bitten darum, dass alle Teilnehmer von der Aktion, von ihren Schildern und Fahnen Fotos machen und auf der Seite von Fridays for Future über den Button „#Netzstreik“ hochladen: www.fridaysforfuture.de

Möglich ist es auch, auf Instagram sich mit FFF Nottuln zu verlinken (@fridaysforfuture_nottuln) und auch Fotos an die FI zu schicken (info@fi-nottuln.de).

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