„Dit und dat“: Werke von Luzia Zipperle
„Kunst im Rathaus“ als virtueller Rundgang

Nottuln -

Das Nottulner Rathaus ist geschlossen. Trotzdem kann Luzia Zipperle ihre Werke vielen Interessierten zeigen. Möglich macht dies ein virtueller Rundgang, der im Internet zu sehen ist.

Mittwoch, 29.04.2020, 17:02 Uhr aktualisiert: 30.04.2020, 17:48 Uhr
City walk ist eines der Bilder, die die Besucher der virtuellen Ausstellung „Dit und dat“ mit Werken von Luzia Zipperle im Rahmen der Reihe „Kunst im Rathaus“ betrachten können.
City walk ist eines der Bilder, die die Besucher der virtuellen Ausstellung „Dit und dat“ mit Werken von Luzia Zipperle im Rahmen der Reihe „Kunst im Rathaus“ betrachten können. Foto: Luzia Zipperle

Die Corona-Pandemie zwingt zu neuen Wegen – auch und gerade in der Kulturarbeit. Die Ausstellungsreihe „Kunst im Rathaus“ kann zurzeit nicht stattfinden, weil das Rathaus nicht zu betreten ist. Eigentlich hätten unter dem Titel „Dit und dat“ Werke von Luzia Zipperle gezeigt werden sollen. Doch das ist im Moment nicht möglich. Und so hat Ulli Messing , Organisator der Ausstellungsreihe, gemeinsam mit der neuen Kulturkoordinatorin der Gemeinde Nottuln, Lea Jockisch, einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung entwickelt, der jetzt im Internet zu sehen ist.

Das Video zeigt nicht nur Ulli Messing, der ein paar einleitende Worte spricht, sondern auch Bürgermeisterin Manuela Mahnke, Luzia Zipperle selber und Lea Jockisch. Sie habe sich den Einstieg in ihre neue Arbeitsstelle anders vorgestellt, erzählt die Kulturkoordinatorin. Kulturarbeit sei im Augenblick leider ausgesprochen schwierig. „Aber wenn wir nicht zur Kunst kommen können, dann kommt die Kunst eben zu uns nach Hause“, setzt sie ein kreatives Zeichen.

Sie hätte sich gefreut, Luzia Zipperle, ehemalige Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung, wieder einmal in Nottuln begrüßen zu dürfen, erklärt Bürgermeisterin Manuela Mahnke. Das sei jetzt leider nicht möglich, aber Ulli Messing habe sich mit dem Video etwas Neues ausgedacht, „damit wir mit der Kunst im Rathaus nicht aus dem Tritt kommen“. Dadurch, dass der Rundgang virtuell sei und im Internet zu sehen ist, erreiche man möglicherweise einen größeren „Besucherkreis“ verweist die Bürgermeisterin auf die Chance, die das aus der Not geborene neue Format auch bieten könnte.

Luzia Zipperle freut sich, dass es überhaupt möglich ist, ihre Bilder zu zeigen. Dafür bedankt sie sich bei Ulli Messing und seinem Team sowie der Verwaltung. Sie wünscht viel Vergnügen bei der Besichtigung und freue sich auf ein Feedback.

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