Barrierefreier Umbau der Stiftsstraße
Verwaltung erhält Auftrag zur Neuplanung

Nottuln -

Die Verwaltung der Gemeinde Nottuln wird eine neue Planung für den barrierefreien Umbau der Stiftsstraße erstellen. Das entschied jetzt der Ausschuss für Gemeindeentwicklung.

Donnerstag, 07.05.2020, 11:02 Uhr aktualisiert: 07.05.2020, 16:18 Uhr
Die Platanen werden in der Stiftsstraße erhalten. Gleichzeitig soll die Barrierefreiheit verwirklicht werden.
Die Platanen werden in der Stiftsstraße erhalten. Gleichzeitig soll die Barrierefreiheit verwirklicht werden. Foto: Johannes Oetz

Nachdem die erste Planung für den barrierefreien Umbau der Stiftstraße gescheitert ist, weil der Rat sich mehrheitlich für den Erhalt der dortigen Planen ausgesprochen hat (wir berichteten), startet die Verwaltung nun eine neue Planung mit dem Ziel, den Erhalt der Platanen zu gewährleisten und gleichzeitig Barrierefreiheit zu verwirklichen. Den Auftrag dazu gab am Dienstagabend der Ausschuss für Gemeindeentwicklung mit breiter Mehrheit.

Zuvor wurde aber kontrovers diskutiert. Dabei kritisierte Wolfgang Danziger ( SPD ) in einer Rückschau noch einmal heftig den Mehrheitsbeschluss, die Umbauplanung für die Stiftstraße wegen der Platanen zu stoppen. Auf diese Kritik gingen die anderen Fraktionen aber nicht ein.

Vielmehr ging es um den CDU-Vorschlag, den dritten Bauabschnitt zu teilen. Denn der Abschnitt Stiftsstraße – Kastanienplatz/Amtmannei, so betonte Klaus Overesch ( CDU ), sei unstrittig. Für diesen Abschnitt sollte die Verwaltung noch in diesem Jahr den Förderantrag stellen, damit der Umbau in 2021 erfolgen kann. Für die weitere Stiftsstraße (Platanen) sollte eine neue Planung erarbeitet werden, die dann 2022 umgesetzt werden könnte. Die Verwaltung plädierte dafür, wie bisher von einem Abschnitt auszugehen und diesen neu zu planen. Sie warnte vor einer Teilung der Maßnahme, da dies unter anderem höhere Kosten bedeute (zum Beispiel zusätzliche Baustellenkosten) und es zudem sehr unsicher sei, ob so ein kurzer Abschnitt überhaupt gefördert werde. Außerdem könne man die bisherige Planung, die man ja wegen des Ratsbeschlusses zurückgezogen habe, nicht einfach erneut bei der Bezirksregierung einreichen.

In der Abstimmung über den CDU-Antrag sprach sich eine klare Mehrheit des Ausschusses gegen die Teilung des Bauabschnittes aus. Ein in diesem Zusammenhang von Helmut Walter (FDP) gestellter Antrag, ganz auf den dritten Bauabschnitt zu verzichten, wurde von allen anderen Ausschussmitgliedern abgelehnt. So bleibt es nun dabei, dass die Verwaltung für die Stiftstraße eine neue Planung erstellt. Realisiert werden kann der Umbau voraussichtlich 2022.

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