Schlussbilanz der Osterspendenaktion der FI Nottuln
15 000 Euro für Coronahilfe der „Ärzte ohne Grenzen“

Nottuln -

Ein großer Erfolg war die Osterspendenaktion der Friedensinitiative Nottuln.

Donnerstag, 07.05.2020, 19:08 Uhr aktualisiert: 08.05.2020, 10:06 Uhr
Ärzte ohne Grenzen“ leisten weltweit wichtige Corona-Arbeit – wie hier in der Kinderklinik außerhalb des Lagers Moria auf der griechischen Insel Lesbos.
Ärzte ohne Grenzen“ leisten weltweit wichtige Corona-Arbeit – wie hier in der Kinderklinik außerhalb des Lagers Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Foto: Peter Casaer/MSF

Die Osterspendenaktion der Friedensinitiative Nottuln (FI) ist beendet. Insgesamt 15 000 Euro spendeten Bürgerinnen und Bürger. Das Geld leitete die FI weiter an die Organisation „ Ärzte ohne Grenzen “, die damit ihren weltweiten Coronaeinsatz finanziert.

„Im Namen von Ärzte ohne Grenzen danke ich allen Spenderinnen und Spendern der Friedensinitiative Nottuln von Herzen für Ihre großartige Unterstützung“, schrieb Florian Westphal , Geschäftsführer von „Ärzte ohne Grenzen“, der FI. „Gerade jetzt – während der Coronavirus-Pandemie – ist es wichtig, die medizinische Nothilfe auszuweiten und den Menschen schnell und unabhängig Hilfe zukommen zu lassen. Mit diesem stolzen Betrag kann ‚Ärzte ohne Grenzen‘ zum Beispiel sauberes Wasser für rund 800 000 Menschen eine Woche lang zur Verfügung stellen. Sauberes Wasser ist wichtig, um sich zum Beispiel die Hände waschen zu können und sich so vor einer Ansteckung zu schützen. Wir sorgen unter anderem in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln und im größten Flüchtlingslager der Welt in Bangladesch für sauberes Wasser.“

Weltweit steige noch immer die Zahl der Infektionen in den meisten Ländern exponentiell an. Kliniken seien überlastet und Gesundheitssysteme zunehmend überfordert, wissen Mitarbeiter von „Ärzte ohne Grenzen“. Und gerade in den vielen Flüchtlingslagern sei die Situation dramatisch und drohe, vielen Menschen das Leben zu kosten. Schnelle Hilfe sei hier gefordert.

Das Ende der FI-Spendenaktion bedeutet nicht, so Norbert Wienke, Geschäftsführer der FI, dass nicht auch weiter die wichtige Arbeit von „Ärzte ohne Grenzen“ unterstützt werden kann. Möglichkeiten, direkt der Organisation zu spenden, befinden sich auf deren Seite (www.aerzte-ohne-grenzen.de).

Auch die FI bedankt sich mit einem Schreiben bei allen Spenderinnen und Spendern. Und sie drückt ihre Hoffnung aus, dass nach Corona eine neue Zeit beginnt, „eine Zeit“, so Norbert Wienke, „in der weltweit die Waffen schweigen und Geld und Ressourcen statt für Waffen und Soldaten für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens ausgegeben werden.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7399937?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F164%2F
Nachrichten-Ticker