Saisonstart frühestens am 30. Mai
Freibad darf wieder öffnen

Nottuln -

Bis zum 30. Mai müssen sich die Schwimmer in Nottuln mindestens noch gedulden. Frühestens am letzten Samstag des Monats kann das Wellenfreibad wieder geöffnet werden. Vor dem Eintritt gibt es dabei einiges zu beachten.

Freitag, 15.05.2020, 20:08 Uhr aktualisiert: 17.05.2020, 11:58 Uhr
Dirk Casimir (l.) und Udo Demter vom Bäderteam bereiten das Wellenfreibad für die neue Saison vor. Frühestens am 30. Mai können die Tore für die Gäste wieder geöffnet werden (soweit die Corona-Situation und die Beschränkungen es zulassen).
Dirk Casimir (l.) und Udo Demter vom Bäderteam bereiten das Wellenfreibad für die neue Saison vor. Frühestens am 30. Mai können die Tore für die Gäste wieder geöffnet werden (soweit die Corona-Situation und die Beschränkungen es zulassen). Foto: Johannes Oetz

Der Haupt- und Finanzausschuss hat die Öffnung des Wellenfreibades Nottuln beschlossen. Allerdings geht es frühestens am 30. Mai los. Und das unter bestimmten Bedingungen: Die Inbetriebnahme erfolgt nach dem Pandemieplan des Bundesfachverbandes öffentliche Bäder. Dabei werden die Badegäste einiges beachten müssen, wie die Gemeindewerke in einer Pressemitteilung erläutern:

Die maximale Anzahl der täglichen Besucher für das ganze Wellenfreibad beträgt 900 Personen. Das heißt: Es dürfen sich maximal 900 Personen gleichzeitig auf dem Gelände des Wellenfreibades befinden. 300 Personen dürfen sich in allen Schwimmbecken, weitere 600 Personen auf der Liegewiese aufhalten.

Ist die Personenzahl von 900 Besuchern erreicht, erfolgt erst weiterer Einlass, wenn Besucher das Bad verlassen haben. Zu diesem Zweck ist eine Information auf der Homepage der Gemeinde Nottuln über die jeweils aktuelle Besucherzahl im Wellenfreibad geplant. „So können sich die Badegäste vorab informieren, ob weiterer Einlass im Wellenfreibad möglich ist oder ob bereits die Höchstzahl der Besucher erreicht wurde“, erklären die Gemeindewerke.

Für das ganze Gelände gilt die strenge Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen. Die Abstandsregelungen werden vom Schwimmbadpersonal kontrolliert. An den Eingängen sind Handdesinfektionsspender zur Benutzung bei Betretung des Gebäudes angebracht, außerdem ist im gesamten Gebäude ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Die Sammelumkleidekabinen sowie die Duschräume bleiben geschlossen, hingegen sind die WC-Anlagen und Einzelumkleidekabinen geöffnet, so die Gemeindewerke. Ebenfalls bleibt der Außenduschbereich mit Kaltwasser geöffnet.

„Die Wellenanlage wird außer Betrieb bleiben, da bei Wellenbetrieb die Abstände im Wasser keinesfalls einzuhalten sind“, erläuterte Werkeleiter Peter Scheunemann in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwochabend. Das sei unabwendbar, aber natürlich auch schade: „Unser Wellenfreibad ist dann leider nur noch ein Freibad.“

Der Verkauf der Saison- und Jahreskarten erfolgt in diesem Jahr vorrangig online auf Bestellung. Auf der Homepage der Gemeinde Nottuln wird ab sofort eine Datei zum Download bereitgestellt. Dieses Formular muss ausgefüllt per Mail an gemeindewerke@nottuln.de oder auf dem Postwege zurückgesandt werden.

Wer keinen Internetanschluss zur Verfügung hat, kann das Formular auch telefonisch unter den Rufnummern 0 25 02/9 4 24 14, 92 44 15 oder 94 24 13 anfordern und dann ausgefüllt zuschicken.

Es folgt eine Bestellbestätigung mit Angabe des Verwendungszwecks, des Preises und der Bankverbindung seitens der Gemeindewerke. Die Bezahlung des Kartenpreises ist durch die Käufer per Überweisung vorzunehmen. Ist das Geld auf dem Gemeindewerkekonto eingegangen, werden die Karten per Post an die Käufer zugestellt.

Die Nottulner Gemeindewerke weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Erwerb der Saison- und Jahreskarten nur vor dem Hintergrund getätigt werden kann, dass keine Gewähr des Zutritts gegeben werden kann, falls zum Beispiel die maximale Besucherzahl erreicht worden ist oder eine Schließung des Bades zum Beispiel durch neue Verordnungen, die jederzeit möglich sind, erfolgt.

Statt auf den Erwerb von Saisonkarten beziehungsweise Jahreskarten kann auf Tageseintritte sowie auf die Zehnerkarten zurückgegriffen werden, empfehlen die Gemeindewerke.

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