FI Nottuln
„Der Kreis Coesfeld bleibt bunt!“

Nottuln/Dülmen -

Zusammen mit vielen weiteren Menschen haben Mitglieder der FI Nottuln am Samstag an der Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in Dülmen teilgenommen.

Sonntag, 07.06.2020, 17:26 Uhr aktualisiert: 07.06.2020, 17:32 Uhr
Rund 250 bis 350 Bürgerinnen und Bürger demonstrierten am Samstag in Dülmen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, mit dabei auch Mitglieder der FI Nottuln, hier zum Beispiel Ulla und Robert Hülsbusch.
Rund 250 bis 350 Bürgerinnen und Bürger demonstrierten am Samstag in Dülmen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, mit dabei auch Mitglieder der FI Nottuln, hier zum Beispiel Ulla und Robert Hülsbusch. Foto: Gerd Jungmann

Wie überall auf der Welt fand am Samstag auch im Kreis Coesfeld eine Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus statt.

Viele Organisationen, an der Spitze der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB Kreis Coesfeld), hatten mit dem Motto „Der Kreis Coesfeld bleibt bunt“ nach Dülmen aufgerufen. Der Anlass: Die AfD wollte in Dülmen einen Wahlparteitag durchführen, um bei der Kommunalwahl im Kreis Coesfeld anzutreten. Wenig später sagte die AfD das Treffen ab. Die Demonstration fand dennoch statt – auch mit Blick auf die Ereignisse in den USA.

„FI-Mitglied Marion Rosue-Beckers.

„FI-Mitglied Marion Rosue-Beckers. Foto: Robert Hülsbusch

Auch Mitglieder der Friedensinitiative Nottuln (FI) hatten im Vorfeld zur Teilnahme aufgerufen und fuhren nach Dülmen.

Ortwin Bickhove-Swiderski, Vorsitzender des DGB Kreis Coesfeld, richtete die eindringliche Mahnung an die Demonstrationsteilnehmer, den Anfängen zu wehren. Auch die NSDAP sei zu Beginn der 1920er-Jahre nicht ernstgenommen, gar belächelt worden. 700 Dülmenerinnen und Dülmener waren 1945 in der Partei. Und Dülmen lag in Schutt und Asche. Mit Blättern in allen Farben bildeten die rund 250 (Schätzung der Polizei) bis 350 Demonstranten (Schätzung der FI) – natürlich coronagemäß – einen bunten Regenbogen und bekundeten so ihre Absicht: „Der Kreis Coesfeld bleibt bunt!“ Das Duo Cuppetea sang: „Wir geben keine Ruh – ich und du!“.

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