Ehrenamtler pflegen die Sportanlagen
„Es gibt viel zu tun, packen wir‘s an“

Nottuln -

Gepflegte Anlagen für den Sportbetrieb. Das macht sich nicht von selbst. Ehrenamtliche der DJK Grün-Weiß Nottuln haben sich dieser Aufgabe seit Jahren verschrieben.

Mittwoch, 17.06.2020, 22:47 Uhr aktualisiert: 17.06.2020, 22:52 Uhr
Kümmern sich ehrenamtlich und vorbildlich um die Sportanlagen der DJK Grün-Weiß Nottuln (v.l.): Hans Abeling, Helmut Steens und Lothar Feldmann.
Kümmern sich ehrenamtlich und vorbildlich um die Sportanlagen der DJK Grün-Weiß Nottuln (v.l.): Hans Abeling, Helmut Steens und Lothar Feldmann. Foto: DJK Grün-Weiß Nottuln

In Corona-Zeiten ruht auf sämtlichen Sportanlagen der Sportbetrieb. Wo sonst Kinder dem Ball hinterherlaufen, der Torschrei unüberhörbar ist, da herrscht nun gähnende Leere. Ganz langsam machen sich die Leichtathleten wieder ins Training auf, sonstige Aktivitäten sind gegenwärtig aber unmöglich.

Also: Nichts los auf dem Sportplatz? „Nein, das stimmt nicht ganz“, schreibt die DJK Grün-Weiß Nottuln. Denn auch in Zeiten von Corona gibt es für die Verantwortlichen des Sportvereins viel zu tun. Die Pflege der Sportstätten und der angrenzenden Anlagen gehört für die engagierten Vereinsmitglieder zum Alltag.

Mindestens einmal wöchentlich treffen sich seit vielen Jahren einige Mitglieder der Altliga der Fußballabteilung für mehrere Stunden, um ehrenamtlich die Anlagen zu pflegen.

Die Rasenflächen rund um den Hauptplatz, an der Turnhalle und am Vereinsheim müssen kurz gehalten werden. Hier geht das mit dem Aufsitzmäher. Die Rasenflächen in Hanglage im Stadion jedoch müssen in Schweiß treibender Arbeit mit dem Handmäher in Form gebracht werden. Die Sträucher und Büsche wachsen auch während der Corona-Krise und müssen geschnitten und mit Spezialgeräten kurz gehalten werden. Die Tribüne muss sauber gemacht werden, die Bandenwerbung gepflegt und die Gartengeräte wollen gewartet werden. All das gehört ebenso zu den zu verrichtenden Aufgaben wie kleinere Maler- und Sanierungsarbeiten am Vereinsheim.

Hans Abeling, Helmut Steens und Lothar Feldmann aus der Nottulner Altliga sorgen nun schon seit vielen Jahren in lobenswerter Weise für gepflegte Anlagen und setzen sich auf diese Weise ehrenamtlich für den Sportverein ein. Und wenn aufgrund starken Arbeitsanfalls einmal Verstärkung notwendig ist, so war in der Vergangenheit der ein oder andere Sportler der Altliga immer sofort bereit, das bewährte Trio zu unterstützen.

„Das Ehrenamt ist gerade in der heutigen Zeit für Sportvereine unverzichtbar“, betont die DJK Grün-Weiß Nottuln zusammenfassend. „Und damit sich die Nottulner Sportstätten auch in Zukunft in einem gepflegten Zustand präsentieren, wird am morgigen Freitag der Rasenmäher wieder gestartet. Dem Altliga-Trio sei Dank!“

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