Hospizbewegung und Pfarrgemeinde
Ort des Erinnerns und des Trostes

Nottuln -

Für „still geborene Kinder“ gibt es nun auf dem Nottulner Friedhof eine eigens gestaltete Gedenk- und Begräbnisstätte.

Samstag, 20.06.2020, 11:21 Uhr
Die Regenbogen-Stele, die der Nottulner Künstler Ulli Messing entworfen hat und die schon 2007 von der Hospizbewegung bei den Kindergräbern aufgestellt wurde, steht im Zentrum eines Sterns und symbolisiert die Verbindung von Erde und Himmel.
Die Regenbogen-Stele, die der Nottulner Künstler Ulli Messing entworfen hat und die schon 2007 von der Hospizbewegung bei den Kindergräbern aufgestellt wurde, steht im Zentrum eines Sterns und symbolisiert die Verbindung von Erde und Himmel. Foto: Hospizbewegung Nottuln

Die Ehrenamtlichen der Hospizbewegung Nottuln freuen sich: Nach intensiver Auseinandersetzung mit der Thematik und vielen Überlegungen zur Planung wird die Gedenk- und Begräbnisstätte für „still geborene Kinder“ am 27. Juni (Samstag) um 11 Uhr mit einer kleinen Feier auf dem Nottulner Friedhof bei den Kindergräbern eingeweiht.

„Dieses Sternenfeld soll ein Ort des Erinnerns und des Trostes für alle Menschen sein, die um ein Kind trauern, das während der Schwangerschaft verstorben ist“, erläutert die Hospizbewegung und fügt hinzu: „Gleichzeitig kann es auch als Begräbnisstätte genutzt werden, wenn die Eltern dies wünschen. Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch hinter sich haben, können hier einen Platz des Gedenkens finden.“

Die Regenbogen-Stele, die der Nottulner Künstler Ulli Messing entworfen hat und die schon 2007 von der Hospizbewegung bei den Kindergräbern aufgestellt worden ist, steht im Zentrum eines Sterns und symbolisiert die Verbindung von Erde und Himmel.

Für Trauernde besteht die Möglichkeit, bei der Hospizbewegung Nottuln ein kleines Glaskreuz oder eine Glasträne zu erwerben und dort für ihr Sternenkind abzulegen.

Für Trauernde besteht die Möglichkeit, bei der Hospizbewegung Nottuln ein kleines Glaskreuz oder eine Glasträne zu erwerben und dort für ihr Sternenkind abzulegen. Foto: Hospizbewegung Nottuln

Ein großer Dank gilt dem Metallkünstler Jürgen Weissner, der die Edelstahlformen herstellte, sowie dem Nottulner Bestatter und Friedhofsgärtner Stefan Lösing, der die Bepflanzung vorgenommen hat, betont die Hospizbewegung. Beide hätten sich sehr zeitintensiv mit dem Projekt beschäftigt und jederzeit für alle anfallenden Fragen zur Verfügung gestanden. „Die fachlichen Ratschläge haben uns bei der Durchführung des Projekts enorm geholfen, es war eine tolle Zusammenarbeit“, berichtet Mona Letterhaus, Koordinatorin des Vereins.

Für Trauernde besteht die Möglichkeit, bei der Hospizbewegung Nottuln ein kleines Glaskreuz oder eine Glasträne zu erwerben und dort für ihr Sternenkind abzulegen. Auf Wunsch kann auch ein Name und/oder ein Datum eingraviert werden.

Alle Nottulner Bürgerinnen und Bürger sind zu der Einweihung am 27. Juni eingeladen.

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