Zwei Abitur-Matineen am Rupert-Neudeck-Gymnasium
„Locker flockig durchgeschlappt“

Nottuln -

Das gab es noch nie: Aufgrund der aktuellen Hygienebestimmungen musste das Rupert-Neudeck-Gymnasium Nottuln in diesem Jahr die Zeugnisübergabe für die Abiturientia 2020 in zwei Gruppen durchführen.

Sonntag, 21.06.2020, 16:45 Uhr
Schulleiter Holger Siegler verabschiedete 56 erfolgreiche Abiturienten und ihre Eltern.
Schulleiter Holger Siegler verabschiedete 56 erfolgreiche Abiturienten und ihre Eltern. Foto: Gymnasium

Entgegen ihres Mottos „Abiletten 2020, locker flockig durchgeschlappt“, sah der 21. Abiturjahrgang des Rupert-Neudeck-Gymnasiums am vergangenen Samstag sehr modisch und elegant aus. Aufgrund des Coronavirus mussten die meisten Abiturfeierlichkeiten in diesem Jahr zwar ausfallen, den gemeinsamen Abschied und das Feiern ihres Abschlusses ließen sich die jungen Erwachsenen jedoch nicht nehmen. Statt einer großen Veranstaltung für die gesamte Stufe, entstanden zwei kleine Matineen, bei welchen den ehemaligen Schülerinnen und Schülern von der stolzen Schulleitung die Zeugnisse überreicht wurden.

Zum Bedauern aller durften die Lehrer, mit Ausnahme der Stufenleitung Silvia Lebe und Bernd Nestler , an den Feierlichkeiten nicht teilnehmen. Schulleiter Holger Siegler richtete in seiner Begrüßung jedoch die Glückwünsche dieser und die der ehemaligen Kollegen und Kolleginnen aus. Zudem verkündete er, dass die Abiturientia mit ihren Familien zwar nicht alle in der Kirche gemeinsam einen Gottesdienst feiern konnten, Regine Vogtmann (Pfarrerin der ev. Kirche in Nottuln) und Philipp Lammering (Pastoralreferent der katholischen Pfarrei St. Martin) die Messe jedoch gerne zu ihnen ins Forum verlegt hätten.

In ihrer Predigt lobte Regine Vogtmann den guten Zusammenhalt der Stufe und appellierte an das Einlassen auf neue Situationen und an das Bilden eines Gefühls der Gemeinsamkeit. Besonders in schweren Zeiten solle man sich bewusst machen, „dass wir alle in einem Boot sitzen. Da sind Leute neben uns. Wir sind nicht allein“. Auch Philipp Lammering schloss sich diesen stärkenden Worten an. Ergänzend verdeutlichte er den Abiturienten die Bedeutung des gegenseitigen Vertrauens und erinnerte sie daran, dass auch sie selbst bereits häufig durch Vertrauen ans Ziel gelangt seien. In diesem Sinne führte er beispielhaft das gemeinsame Wildwasser-Rafting der Stufe auf der Sizilienfahrt an, bei welchem sich die Schüler gegenseitig Halt gegeben und geholfen hätten.

In der anschließenden Rede des Schulleiters verkündete Holger Siegler: „Ihr könnt stolz auf eure Leistungen sein.“ Siegler lobte auch die Eltern, welche ihre Kinder stets unterstützt und ihnen beiseitegestanden hätten.

Im Namen der Gemeinde beglückwünschte auch der stellvertretende Bürgermeister Paul Leufke die jungen Erwachsenen zu ihrem gelungenen Abschluss. Er ermutigte sie, den kommenden Etappen zuversichtlich entgegenzusehen. Passend zu ihrem Motto riet er den Abiturienten auf ihr Herz zu hören, damit ihre Wünsche „locker, flockig und gut geschlappt in Erfüllung gehen“.

Bei der zweiten Matinee wandte sich Karl Hauk-Zumbülte mit seinen Glückwünschen im Namen der Gemeinde an die Abiturienten. Passend zum Namen der Schule appellierte der zweite stellvertretende Bürgermeister an Impulse wie Empathie, Toleranz und Respekt sowie politisches Engagement. „Bleiben Sie nicht nur politisch interessiert, sondern auch politisch aktiv. Das braucht unsere Gesellschaft. Und wir brauchen Sie“, richtet er sich an die jungen Erwachsenen.

Auch die Schülersprecher Emma Frieling und Klara Mannwald ließen es sich nicht nehmen, den jungen Erwachsenen zu gratulieren und noch einmal auf die ereignisreiche Schulzeit zurückzublicken. Die beiden machten deutlich, dass sie die Stufe „mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge“ verabschieden würden: „Wir werden eure Überraschungen vermissen, wie zum Beispiel das echte Pony am Nikolaustag.“ Andererseits freuten sie sich schon auf den Platzgewinn im Oberstufenraum.

Stellvertretend für die Eltern der Abiturienten bedankten sich Anke Zandmann und Barbara Ortland bei den Lehrern, wohlwissend, dass ihre Kinder „so manchen Lehrer teilweise zur Weißglut gebracht hätten“. Insbesondere lobte Anke Zandmann die Zuverlässigkeit, Menschlichkeit und Gelassenheit von Jutta Glanemann sowie die Unterstützung ihrer Kinder durch die beiden Stufenleiter Bernd Nestler und Silvia Lebe, auf welche sich die jungen Leute stets verlassen konnten. Zusätzlich hatte Anke Zandermann jedoch auch einen dringenden Appell an die Abiturienten: „Seid mutig und ergreift das Wort. Seid kritisch, hinterfragt und bewahrt euch eure Neugierde“.

Rupert-Neudeck-Gymnasium verabschiedet Abiturienten

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  • Im Corona-Jahr 2020 verabschiedte das Rupert-Neudeck-Gymnasium seine Abiturientinnen und Abiturienten in zwei kleinen Matineen

    Foto: Gymnasium
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Auch Barbara Ortland richtete sich nochmals an die Abiturienten. Sie machte deutlich, dass Aktivitäten wie Klassenfeste dazu beigetragen hätten, dass das Rupert-Neudeck-Gymnasium zu einem Beziehungsort geworden sei, an dem Gemeinschaften gestärkt werden. Zudem sei die Schulzeit dort ein prägender Lebensabschnitt gewesen. Sie betonte, dass besonders auch die engagierten Eltern einen entscheidenden Teil dazu beigetragen hätten. Abschließend wünschte sie den Abiturienten „Beziehungsnetze, die Halt und Unterstützung geben“.

Die musikalische Gestaltung übernahmen in diesem Jahr die beiden Abiturienten Sophia Groll (Saxophon) und Richard Mannwald (Flügel). Auch die Stufenleiter Bernd Nestler und Silvia Lebe leisteten ihren Teil zur musikalischen Gestaltung der Matinee. In Erinnerung an den Karaoke-Abend mit der Stufe auf den Tagen religiöser Orientierung führten sie den Song „Ein Herz kann man nicht reparieren“ von Udo Lindenberg mit geändertem Text auf. Damit sorgten sie für viele Lacher bei den Zuhörern.

Mareen Lewerich und Sophia Groll blickten stellvertretend für die ganze Stufe auf ihre gemeinsame Schulzeit zurück. Ein besonderes Highlight sei ihrer Meinung nach der Skikompaktkurs in der achten Klasse gewesen. Die beiden Schülerinnen betonten zudem, dass der Zusammenhalt ihrer Stufe sehr bemerkenswert gewesen sei.

Auszeichnungen für Schüler

Die Zeugnisübergabe erfolgte für die Abiturienten in Kleingruppen mit Musik. Schulleiter Holger Siegler überreichte 56 Abiturienten, die einen großartigen Notendurchschnitt von 2,2 erreichten, mit vielen Glückwünschen ihre Zeugnisse. Die Stufenleiter Silvia Lebe und Bernd Nestler schlossen sich mit Rosen den guten Wünschen an. Besonders geehrt wurden aufgrund ihres sozialen Engagements für die Schule Lili Bartsch, Antonia Zurhove und Richard Mannwald. Mirko Schumann wurde aufgrund seines Engagements in der Schule speziell im technischen Bereich ebenfalls geehrt. Antonia Zurhove erbrachte zudem besondere Leistungen im Fach Deutsch und erreichte das beste Deutschabitur 2020. Als Jahrgangsbester wurde Marco Sietmann mit einem fantastischen Notendurchschnitt von 1,0 geehrt

 

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