Sebastianschule in Darup
Kompletter Neubau statt „halbe“ Sanierung

Nottuln -

Das Kopfgebäude der Sebastianschule wird bis zur Decke des Kellergeschosses abgerissen. Das hat der Rat entschieden. Wie das neue Gebäude aussehen wird, ist damit noch nicht geklärt.

Mittwoch, 24.06.2020, 19:34 Uhr aktualisiert: 24.06.2020, 19:38 Uhr
Das Kopfgebäude der Daruper Schule ist durch den Brand aufs Ärgste in Mitleidenschaft gezogen worden. Fachleute und Politiker waren sich einig, dass es neu gebaut werden soll.
Das Kopfgebäude der Daruper Schule ist durch den Brand aufs Ärgste in Mitleidenschaft gezogen worden. Fachleute und Politiker waren sich einig, dass es neu gebaut werden soll. Foto: H & G Luftaufnahmen

Grünes Licht für die Sebastianschule in Darup: Der Gemeinderat hat am Dienstagabend einstimmig beschlossen, dass das durch den Brand vom 23. Mai aufs Ärgste in Mitleidenschaft gezogene Kopfgebäude bis zur Decke des Kellergeschosses abgerissen und neu aufgebaut werden soll. Damit folgte der Rat dem Vorschlag, den die Gemeinde gemeinsam mit der Schule entwickelt hatte.

In ersten Gesprächen mit der Schulleitung und dem Gebäudemanagement der Gemeinde hatten sich einige Punkte herauskristallisiert: Eine Wohnung soll im Gebäude nicht mehr entstehen, die Sanitäranlagen im Kopfgebäude sollten im Rahmen der Sanierung erneuert werden, die Barrierefreiheit (Zugang zum ersten Obergeschoss) ist derzeit nicht gegeben. Einbezogen werden sollte auch die Frage nach dem Bedarf an Übermittagsbetreuung und perspektivisch dem an einer Offenen Ganztagsschule, außerdem sollten die Räumlichkeiten multifunktional nutzbar sein.

Um diese Aspekte berücksichtigen zu können, hatte das Gebäudemanagement den Abriss bis zur Kellergeschossdecke statt bis zur Decke des Erdgeschosses vorgeschlagen. Letzteres steht zwar noch, die Wände sind aber durch die Löscharbeiten durch und durch nass geworden. „Nur der Vorschlag eines Neubaus macht Sinn“, erklärte Herbert van Stein (UBG) und sprach damit für alle Fraktionen.

Allerdings entstünden durch die umfassendere Maßnahme auch höhere Kosten, die durch die Versicherungssumme nicht gedeckt wären und gegebenenfalls über einen Nachtragshaushalt bereitgestellt werden müssten, erklärte die Verwaltung. Geprüft werde bereits, ob man für den Neubau Fördermittel akquirieren könnte.

Hartmut Rulle (CDU) bat darum, noch einmal nachzuhaken und sich nicht nur auf die Aussagen der Versicherung zu verlassen. Der Rat entschied deshalb, ebenfalls einstimmig, dass noch ein eigener Sachverständiger beauftragt wird, sich den Schaden anzuschauen.

Die Zeit drängt, denn die Schule wünscht sich einen Abriss in den Sommerferien, und die Bindungsfristen der eingeholten Angebote für die Sanierung beziehungsweise den Neubau betragen sechs bis acht Wochen.

In den Gemeindeentwicklungsausschuss verschob der Rat einen Antrag der Ökologischen Liste, die forderte, dass man für den Neubau einen versierten Fachplaner beauftragen solle, der auf den Ausbau von Schulen spezialisiert ist und Nachhaltigkeit, CO

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