Grün-Weiße sammeln auch Geld für die Coesfelder Tafel
Fußballer haben ein großes Herz

Nottuln -

Was die Fußballer der erste Herrenmannschaft und die Damenmannschaft der DJK Grün-Weiß Nottuln geschafft haben, ist spitze: Insgesamt 7600 Euro haben sie durch eine tolle Charity-Aktion gesammelt.

Samstag, 27.06.2020, 10:01 Uhr aktualisiert: 27.06.2020, 10:10 Uhr
Der Betriebsleiter der Coesfelder Tafel e.V., Alexander Peters (vorne, r.), konnte sich über einen Scheck in Höhe von 3600 Euro freuen, den der Kapitän der Westfalenliga-Mannschaft, André Kreuz, überreichte.
Der Betriebsleiter der Coesfelder Tafel e.V., Alexander Peters (vorne, r.), konnte sich über einen Scheck in Höhe von 3600 Euro freuen, den der Kapitän der Westfalenliga-Mannschaft, André Kreuz, überreichte. Foto: DJK Grün-Weiß Nottuln

Mit einer weiteren großen Spende an den Verein Coesfelder Tafel beendeten die Fußballerinnen und Fußballer der DJK Grün-Weiß Nottuln nun ihre Charity-Aktion im Rahmen ihres Heimtrainings. Wie schon bei der Spendensammlung für die Hospizbewegung, als 4000 Euro zusammenkamen (wir berichteten), sammelten die Spieler der ersten Herrenmannschaft sowie das Damenteam erneut einen satten vierstelligen Betrag über Privatsponsoren ein. Die Sponsoren würdigten die verschiedenen, persönlichen Trainingseinheiten der Akteure mit Spenden.

So konnte sich der Betriebsleiter der Coesfelder Tafel, Alexander Peters , über einen Scheck in Höhe von 3600 Euro freuen, den André Kreuz ihm übergab. Der Mannschaftsführer hatte mit seinen Teamkollegen der Westfalenliga-Mannschaft die bemerkenswerte Aktion ins Leben gerufen und Unterstützung durch die Damen bekommen.

„Der Betrag ist wirklich unglaublich“, sagte Alexander Peters. „Die Kreativität der Akteure und die Art und Weise, wie sie hier der Gesellschaft etwas Gutes tun, ist überwältigend.“ Während des Lockdowns war auch die Tafel sechs Wochen lang geschlossen. „Wir konnten in dieser Zeit keine Einnahmen erzielen und mussten trotzdem unsere Fixkosten, wie etwa Miete, Strom und Unterhaltskosten für die drei Kühlfahrzeuge, die während des Lockdowns weiterhin zu den Produzenten gefahren sind, bezahlen.“ Zudem seien Versorgungsfahrten zu den Tafelkunden durchgeführt worden, die zur Risikogruppe zählen. Und nicht unerheblich gestiegen sei, so Peters weiter, nach der Beendigung des Lockdowns der Verbrauch an Desinfektionsmitteln und Schutzmaterial. „Daher wird jeder Cent benötigt.“

André Kreuz freute sich mit seinen Team-Kameraden und den Spielerinnen der Damenmannschaft darüber, dass das Geld wieder gut „angelegt“ ist. „Wir haben nach der großen Spende an die Hospiz nochmals richtig Gas gegeben und uns nicht hängen lassen. Neben dem schönen Nebeneffekt, dass wir jetzt alle fitter sind, sind wir auch stolz auf die eingespielte Summe von 3600 Euro. Mit diesem Geld hoffen wir einen kleinen Beitrag leisten zu können, damit es Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns, in Zukunft etwas besser geht.“

Insgesamt sammelten die Fußballer und Fußballerinnen damit einen Betrag von 7600 Euro für die Hospizbewegung Nottuln und die Coesfelder Tafel. „Ein großes Dankeschön möchten wir all unseren Privatsponsoren aussprechen, die unsere Aktion mit ihrer finanziellen Unterstützung erst so erfolgreich haben werden lassen“, freuten sich auch die beiden Trainer Jens Niehues und Dirk Nottebaum.

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