Hospizbewegung
„Sternenfeld“ eingeweiht

Nottuln -

Es ist ein Ort der Erinnerung und des Trostes für betroffene Eltern und Angehörige: das „Sternenfeld“ auf dem Friedhof.

Dienstag, 30.06.2020, 20:21 Uhr aktualisiert: 06.07.2020, 18:10 Uhr
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde das „Sternenfeld“ auf dem Friedhof eingeweiht.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde das „Sternenfeld“ auf dem Friedhof eingeweiht. Foto: Hospizbewegung Nottuln

„Wenn Menschen Abschied nehmen müssen von ihren Kindern, die gestorben sind, bevor sie geboren wurden, dann haben wir Mühe, dieses Sterben am Anfang des Lebens anzunehmen. Wir wehren uns dagegen. Wir fragen warum und finden keine Antwort.“ Mit diesen Worten eröffnete Regine Vogtmann , Pfarrerin der evangelischen Friedens-Kirchengemeinde, die Zeremonie zur Einweihung des „Sternenfeldes“ auf dem Nottulner Friedhof.

Zuvor berichtete Dagmar Exner-Kasnitz, Vorsitzende der Hospizbewegung Nottuln, den rund 30 Anwesenden von vielen Überlegungen, hier einen würdevollen Begräbnisplatz und eine Gedenkstätte zu schaffen: einen Ort der Erinnerung und des Trostes für die betroffenen Eltern und Angehörigen. „Wie schön, dass schon am ersten Tag einige Kreuze ihren Platz auf dem Sternenfeld gefunden haben“, freut sich die Hospizbewegung.

Pfarrdechant Norbert Caßens segnete die Stele mit Weihwasser.

Pfarrdechant Norbert Caßens segnete die Stele mit Weihwasser. Foto: Hospizbewegung Nottuln

Pfarrdechant Norbert Caßens von der Kirchengemeinde St. Martin segnete die Stele mit Weihwasser. Er sah die drei Säulen „Glaube, Hoffnung und Liebe“ durch die drei Eiben im hinteren Bereich der Stele versinnbildlicht.

Musikalisch umrahmt wurde die Zeremonie von Jutta Schmalenbach mit drei besinnlichen Stücken auf der Querflöte.

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