DLRG Nottuln nimmt das Training wieder auf
Engagierte Trainer erarbeiten Konzept

Nottuln -

Die Schwimmerinnen und Schwimmer der DLRG Nottuln sind wieder im Einsatz. Neben dem Training stellt der Verein aber auch wieder den Wachdienst im Freibad Nottuln sicher.

Donnerstag, 02.07.2020, 17:05 Uhr aktualisiert: 06.07.2020, 18:10 Uhr
Beim Training nutzen die Rettungsschwimmer nun zwei Bahnen: Auf der einen Bahn wird hingeschwommen, auf der anderen geht es zurück.
Beim Training nutzen die Rettungsschwimmer nun zwei Bahnen: Auf der einen Bahn wird hingeschwommen, auf der anderen geht es zurück. Foto: DLRG Nottuln

Aufgrund der Covid-19-Pandemie mussten auch die Schwimmerinnen und Schwimmer der DLRG Nottuln seit Anfang März mit dem Training pausieren. Die Trainer reagierten indes schnell und organisierten ein Alternativtraining, bei dem Mundschutz getragen- und der Mindestabstand eingehalten werden muss. Zudem wurde auf das Desinfizieren der Hände geachtet, schreibt die DLRG in einer Presseinformation.

Wie in den Sommerpausen, wollten die Schwimmerinnen und Schwimmer ein gemeinsames Fitnesstraining absolvieren. Doch wie sollte dies funktionieren, wenn man sich nicht mit mehreren Personen treffen darf? Die Lösung: Einige engagierte Übungsleiter stellten ein Fitnesstraining zusammen, das per Videokonferenz abgehalten wurde. So hatte jeder Rettungsschwimmer zweimal pro Woche die Möglichkeit, sich trotz des Trainingsausfalls körperlich fit zu halten.

Vor drei Wochen, 13 Wochen nach dem Shutdown, kam für die Rettungsschwimmer der Ortsgruppe Nottuln dann die freudige Nachricht, dass das Freibad unter strengen Auflagen wieder öffnen darf. Durch die Leiter des Ressorts Schwimmen, Bastian Hoppe und Philipp Richter-Brockmann, wurde ein umfangreiches Konzept erstellt, welches alle notwendigen Hygienevorschriften erfüllt und das Schwimmtraining wieder möglich macht.

Doch nicht nur das Training ist durch das erstellte Konzept wieder möglich, auch der Wachdienst im Freibad Nottuln wird durch den Verein seitdem wieder sichergestellt. Wie auch im normalem Badebetrieb, müssen innerhalb des Gebäudes Mundschutzmasken getragen werden. Zudem ist der Mindestabstand innerhalb und außerhalb des Beckens einzuhalten.

Bevor es jedoch für die Rettungsschwimmer ins kühle Wasser gehen konnte, wurden in einer Trainingszeit die Schwimmer in sieben Kleingruppen unterteilt. Grund: Eine Gruppe darf maximal aus zehn Personen bestehen.

Im Becken absolvieren die Schwimmer einen vom Trainer erstellten Trainingsplan. Dieser beinhaltet, dass alle Schwimmer über zwei Bahnen verteilt schwimmen können. Vorstellbar ist das Training nun wie in einem Kreisverkehr: Die Rettungsschwimmer können nur mit einem Mindestsicherheitsabstand von 1,5 Metern dazukommen. Auf jeweils einer Bahn wird hingeschwommen, auf der Nebenbahn zurück. Pausen werden während des Trainings nicht gemacht, um die Vorschriften zu gewährleisten. Nach dem Training werden die Mundschutzmasken wieder aufgesetzt und erst beim Verlassen des Freibads abgenommen.

„Auch wenn wir nach dem Training noch nicht wieder gemeinsam zusammensitzen können, sind wir sehr froh, dass wir unser Training im Wasser wieder aufnehmen konnten. Wir hoffen, dass sich jetzt alle an die Vorschriften halten, um schnellstmöglich wieder mit allen Mitgliedern trainieren zu können“, erklärte Rettungsschwimmer Bastian Hoppe.

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