„Bürgermeister für den Frieden“
In Nottuln und Chodzież werden Flaggen aufgezogen

Nottuln -

Die Flagge der „Mayors for Peace“, der „Bürgermeister für den Frieden“, wird am 9. Juli (Donnerstag) am Nottulner Rathaus gehisst.

Donnerstag, 02.07.2020, 19:28 Uhr aktualisiert: 06.07.2020, 18:11 Uhr
Vor dem Nottulner Rathaus wird am 9. Juli die Flagge der Bürgermeister für den Frieden gehisst.
Vor dem Nottulner Rathaus wird am 9. Juli die Flagge der Bürgermeister für den Frieden gehisst. Foto: Gemeinde Nottuln

„In diesen fragilen Zeiten ist es wichtig, ein Zeichen für den Frieden zu setzen, für mehr Solidarität und Gemeinsamkeit.“ So wirbt die Nottulner Bürgermeisterin Manuela Mahnke für eine lokale Friedensaktion am 9. Juli (Donnerstag). Wie auch weitere 350 deutsche Städte setzt die Gemeinde Nottuln vor dem Rathaus ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen: Die Flagge des weltweiten Städtebündnisses „Bürgermeister für den Frieden“ (Mayors for Peace) wird gehisst. Auch in Nottulns Partnerstadt Chodzież wird an diesem Tage die Flagge der Solidarität und Gemeinsamkeit für den Frieden vor dem Rathaus aufgezogen. Chodzież ist dem Bündnis „Mayors for Peace“ im letzten Jahr beigetreten. Das Netzwerk unterstreicht weltweit mit dem Flaggentag die Forderung nach der Abschaffung aller Atomwaffen. Das Hissen der Flagge ist um 17 Uhr. Dazu laden die Gemeinde Nottuln und die Friedensinitiative Nottuln (FI) alle Bürgerinnen und Bürger ein. Bürgermeisterin Mahnke: „Sicherheit muss neu gedacht werden. Das haben wir alle in den letzten Wochen erfahren und gelernt.“ Mit der weiteren Androhung von Massenvernichtungswaffen könne Sicherheit nicht gewährleistet werden. Auch die FI sieht die Notwendigkeit, neu über Sicherheit nachzudenken. Dazu gehöre auch, dass der Rüstungsetat reduziert wird.

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