Kommunalwahl 2020 in NRW: Nottuln
Zusätzlicher Einzelbewerber für den Gemeinderat

Nottuln -

Jetzt ist es amtlich: Alle fristgerecht bei der Gemeinde eingereichten Wahlvorschläge sind zur Kommunalwahl am 13. September zugelassen. Das hat der Wahlausschuss entschieden. Und es gibt eine Besonderheit.

Donnerstag, 30.07.2020, 20:01 Uhr aktualisiert: 31.07.2020, 18:10 Uhr
Am 13. September wird in Nottuln gewählt.
Am 13. September wird in Nottuln gewählt. Foto: Frank Vogel

Die Kandidatinnen und Kandidaten für das Nottulner Bürgermeisteramt und für einen Sitz im Nottulner Gemeinderat haben eine wichtige Hürde geschafft: Der Wahlausschuss der Gemeinde hat gestern mit zwei einstimmigen Beschlüssen alle eingereichten Wahlvorschläge zur Kommunalwahl am 13. September zugelassen.

Für das Nottulner Bürgermeister kandidieren danach der Schapdettener Dr. Dietmar Thönnes-Richard (vorgeschlagen von CDU , Bündnis 90/ Die Grünen und FDP), die Amtsinhaberin Manuela Mahnke (Einzelbewerberin) und der Nottulner Hubert Maas (Einzelbewerber).

Zur Gemeinderatswahl zugelassen wurden die Kandidaten von CDU, SPD, UBG, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und der Klimaliste Nottuln. Eine Besonderheit gibt es im Wahlbezirk 2, der die Straßen Antonistraße, Finkenweg, Hovestadt, Kalbhenstraße, Kolpingstraße, Lerchenhain, Martinistraße, Steinstraße und den Wittgeistkamp umfasst. In diesem Wahlbezirk, in dem 1087 Wahlberechtigte leben, tritt mit Dr. Bernhard Schulze Langenhorst ein Einzelbewerber als siebter Kandidat an. Der Nottulner ist vielen bekannt durch sein Engagement im Schlaun Cirkel und in der Bürgerinitiative „Südlich Lerchenhain“.

Beigeordnete Doris Block als Wahlleiterin wies in der nur zehn Minuten dauernden Sitzung darauf hin, dass die Gemeindeverwaltung die Einhaltung aller Formalitäten geprüft habe. So wurden insbesondere die Unterstützungsunterschriften geprüft, die notwendig waren für die Kandidatur von Hubert Maas, für die Kandidaten der Klimaliste und für den Einzelbewerber Dr. Bernhard Schulze Langenhorst.

Bezüglich der neuen Klimaliste Nottuln, die erstmals zu einer Wahl antritt, waren weitere Formalitäten zu prüfen. So musste die Klimaliste zum Beispiel auch ihr Programm und ihre Satzung vorlegen. Einen Verstoß gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung entdeckte die Verwaltung nicht, weshalb auch die Klimaliste für die Zulassung zur Wahl vorgeschlagen wurde.

Jetzt haben die rund 16 500 Wahlberechtigten in der Gemeinde die Wahl.

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