Marienschule Appelhülsen
Tornister der Viertklässler nach Namibia

Appelhülsen -

Corona konnte die Spendenbereitschaft der Appelhülsener Marienschüler nicht stoppen. Sie sammelten wieder für die Waisenkinder aus Namibia.

Dienstag, 11.08.2020, 22:36 Uhr aktualisiert: 13.08.2020, 17:36 Uhr
Die Kinder in Namibia freuen sich über ihren bunten Tornister aus dem Münsterland.
Die Kinder in Namibia freuen sich über ihren bunten Tornister aus dem Münsterland. Foto: Familie Hilleringmann

Trotz der Einschränkungen durch Corona hat auch in diesem Jahr die Tornisterspende funktioniert. So wurden die gut erhaltenen Tonnis der Viertklässler der St. Marienschule am Ende der Grundschulzeit gesammelt und gespendet, dazu kamen die passenden Turnbeutel, Etuis und nicht benutzte Hefte, Malbücher und Stifte. „Die können nun wieder nach Afrika geschickt werden“, freut sich Lehrerin Susanne Nagel-Eckey . In den Zeiten des Lockdowns waren alle Zusendungen gestoppt.

Seit sieben Jahren schon besteht eine Kooperation des Fördervereins für das Waisenhaus Kalkfeld in Namibia mit der Marienschule. Entstanden ist diese Zusammenarbeit durch eine langjährige private Freundschaft zwischen der Paderborner Familie Hilleringmann, den Initiatoren des Hilfevereins, mit Susanne Nagel-Eckey.

Auch an der Aktion „Christmas in a box“ haben bisher einige Klassen teilgenommen und für einzelne Kinder Weihnachtspäckchen gepackt. Mit viel Liebe und Akribie wurde genau überlegt, was die Kinder in Afrika gebrauchen könnten und womit man ihnen eine Freude bereiten kann.

Besonders stolz und immer wieder neu motiviert sind die Appelhülsener Kinder, wenn sie auf den zugesandten Fotos erleben, dass die Hilfe ankommt und sie „ihre“ Päckchen und Tornister in den Händen der afrikanischen „Patenkinder“ sehen. Durch diesen engen, direkten Kontakt kam es inzwischen nicht nur zu Sachspenden, sondern auch zu finanziellen Zuwendungen durch die Elternschaft: „Da wissen wir, dass die Hilfe ankommt!“

In der Marienschule finden zudem regelmäßige Kleider- und Spielzeugmärkte statt, bei denen gut erhaltene Kleidung, Wolldecken und Spielzeug sorgsam ausgewählt und gespendet wird.

Und so macht sich mehrmals im Jahr ein privater Transport aus dem Münsterland in Richtung Paderborn auf, um die Spenden auf den weiten Weg zu bringen und so die Gelegenheit zu nutzen, die Freundschaft auf allen Ebenen zu vertiefen.

 

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