Arminia Appelhülsen
Erfolgreiches Jahr und kreativ in der Corona-Zeit

Appelhülsen -

Das vergangene Vereinsjahr war ein besonders erfolgreiches für Arminia Appelhülsen – und auch die Corona-Krise konnte die Sportlerinnen und Sportler nicht stoppen.

Sonntag, 23.08.2020, 17:45 Uhr aktualisiert: 24.08.2020, 20:48 Uhr
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. Foto: Arminia Appelhülsen

Am Freitag fand erstmalig im Bürgerzentrum Schulze Frenking die eigentlich für den 13. März terminierte Mitgliederversammlung des Sportvereins Arminia Appelhülsen statt. Bedingt durch die Corona-Schutzmaßnahmen mussten die Arminen vom Vereinsheim in den Frenkings-Hof umziehen. Dort begrüßte Vorsitzender Andreas Hüls die etwa 60 anwesenden Arminia-Mitglieder sowie Politiker und die drei Bürgermeisterkandidaten.

Im Jahresbericht des Vorstands blickte Hüls auf ein sehr erfolgreiches und für den Verein besonderes Jahr 2019 zurück. Zum einen wurde durch ein hohes Engagement der Vereinsmitglieder der Kunstrasenplatz sowie die Leichtathletikanlage gebaut, zum anderen wurde das 100-jährige Jubiläum gefeiert und das 1000. Vereinsmitglied begrüßt. Im aktuellen Jahr schränkte Corona den Sportbetrieb ein, was aber für Arminia nicht zum Stillstand führte. Hüls lobte die Laufgruppenaktionen von Manfred Feldmann und Tobias Helms, die Onlinevideos von Elisabeth Reher sowie die kostenlose Verteilung von Masken an alle Vereinsmitglieder. Hüls dankte dem 2. Vorsitzenden Martin Becker , der als Corona-Beauftragter des Vereins agiert.

Ausblickend berichtete Hüls, dass die Sporthalle in Appelhülsen ab September wieder nutzbar ist und dass konstruktive Gespräche mit der Beigeordneten der Gemeinde über die Wiederherstellung des Platzes geführt werden, auf dem die Container für die Kita standen. Die Gemeinde wird sich um eine Förderung von Bund und Land bemühen, damit dort 2021 ein Multifunktionsplatz für Tennis und Pickleball entstehen wird. Abschließend dankte Hüls allen Arminen, die dem Verein in Coronazeiten die Treue gehalten haben.

Schatzmeister Arnd Rutenbeck konnte zunächst die Finanzierung des Kunstrasenplatzes sowie des Vereinsjubiläums darstellen, die den Verein jeweils überschaubare finanzielle Eigenmittel, aber viel ehrenamtliches Engagement abverlangt haben. Es folgte der Bericht über die Finanzen im Jahr 2019, in dem der Verein mit einem vierstelligen Plus abschloss. Rutenbeck betonte, dass die Finanzen des Vereins nur deshalb so solide sind, weil es genügend Sponsoren und Förderer sowie ein hohes Maß an Ehrenamtlichkeit gibt. „Solange wir weiterhin keine bezahlten Sportler haben, unsere Übungsleiter so wie bisher vergüten und weiter etliche Förderer den Verein unterstützen, haben wir keinen Grund, unsere maßvollen Mitgliedsbeiträge zu erhöhen“, so Rutenbeck abschließend. Die Rechnungsprüfer Werner Kötter und Jürgen Holle konnten den Mitgliedern eine einwandfreie Kassenführung durch Arnd Rutenbeck bestätigen, sodass der Vorstand für 2019 entlastet wurde. Als neue Rechnungsprüfer wählte die Versammlung Alina Winkelhaus und Manfred Reicks.

Martin Becker wird im nächsten Jahr zehn Jahre die Funktion des zweiten Vorsitzenden innehaben, Andreas Hüls ist dann acht Jahre 1. Vorsitzender und Arnd Rutenbeck sechs Jahre Schatzmeister der Arminen. Alle Drei betonten, dass sie diese Ämter eine begrenzte Zeit ausüben wollen, sodass Martin Becker die Werbetrommel für zukünftiges ehrenamtliches Engagement auf Vorstandsebene rührte. „Ein Verein wie Arminia lebt vom Ehrenamt, sowohl im Bereich der Übungsleiter als auch auf der Ebene der Abteilungsleiter und des Vorstandes. Und im Bereich des Vorstandes haben wir im nächsten Jahr Handlungsbedarf, wenn ich als 2. Vorsitzender aufhören werde“.

Nach den Vorstandsgeschäften folgten die Berichte der Abteilungsleitungen, die verdeutlichen, dass Arminia ein lebendiger, vielfältiger Breitensportverein ist.

Zum Ende der Arminenversammlung stellten sich in alphabetischer Reihenfolge die drei Bürgermeisterkandidaten Hubert Maas, Manuela Mahnke und Dr. Dietmar Thönnes vor. Andreas Hüls moderierte die Vorstellung und stellte abschließend der Bewerberin und den Bewerbern die Frage, was der Sportverein für sie bedeutet, was sie im Falle einer Wahl für den Verein bewirken und was sie als Besonderheit von Appelhülsen ansehen. Das gesellige Beisammensein im Anschluss an die Versammlung, das sonst typisch für die Mitgliederversammlung der Arminen ist, unterblieb in diesem Jahr. Es bleibt die Hoffnung, dass sich die Arminen im nächsten Frühjahr wieder gewohnt im Vereinsheim am Kücklingsweg versammeln können.

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