Maximal 25 Besucher
Hallenbadsaision startet

Nottuln -

Die Herbst-Wintersaison im Hallenbad beginnt. Und unter den Bedingungen der Corona-Schutzverordnung wird es eine außergewöhnliche Saison.

Montag, 31.08.2020, 18:40 Uhr aktualisiert: 01.09.2020, 17:04 Uhr
Das Nottulner Hallenbad wird am kommenden Donnerstag erstmals wieder seine Pforten öffnen.
Das Nottulner Hallenbad wird am kommenden Donnerstag erstmals wieder seine Pforten öffnen. Foto: Johanna Schindler

Das Nottulner Hallenbad startet am Donnerstag (3. September) in die Herbst-Wintersaison. Auch der Betrieb des Hallenbades wird geprägt sein von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, schreiben die Gemeindewerke in einer Pressemitteilung. Wie beim Betrieb des Wellenfreibades waren auch für das Hallenbad ein Pandemiekonzept zu erstellen und die Hygiene- und Infektionsschutzstandards festzulegen. Die Abstimmungen mit dem Kreisgesundheitsamt sind im Vorfeld erfolgt.

Auch im Hallenbad sind Kennzeichnungen und Hygieneeinrichtungen zu installieren, damit die Nutzungs-, Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Ziel ist es, Infektionen mit dem Coronavirus möglichst zu vermeiden. Die „Corona-Regeln“ hängen im Hallenbad zur Einsichtnahme aus, befinden sich aber auch auf den Vordrucken für die Kontaktdatenerhebung, die alle Badegäste ausfüllen müssen. Der Erhebungsbogen für die Kontaktdaten steht ab Dienstag (1. September) auf der Homepage der Gemeinde unter www.nottuln.de zum Ausdrucken zur Verfügung, ist aber auch direkt im Hallenbad zum Ausfüllen erhältlich.

Nach dem Pandemieplan, der sich an der geltenden Corona-Schutzverordnung des Landes NRW orientieren muss, sind für das Hallenbad maximal 25 Gäste zugelassen. Die jeweils aktuelle Anzahl der Badbesucher kann ab dem Öffnungstag, ebenfalls auf der Homepage der Gemeinde Nottuln online eingesehen werden, um mögliche Wartezeiten beim Einlass zu verringern.

Bewährt hat sich in der Wellenfreibadsaison der Onlineverkauf für die Saison- und Jahreskarten, so die Gemeindewerke. Dieses Verfahren werde auch in der Hallenbadsaison fortgesetzt. Auf der Homepage der Gemeindeist dazu eine Datei zum Download bereitgestellt. Dieses Formular ist ausgefüllt per E-Mail an gemeindewerke@nottuln.de oder auf dem Postweg zurückzusenden. Es folgt eine Bestellbestätigung mit Angabe des Verwendungszwecks, des Preises und der Bankverbindung seitens der Gemeindewerke. Die Bezahlung des Kartenpreises ist durch die Käufer per Überweisung vorzunehmen. Nach Geldeingang auf dem Gemeindewerkekonto, werden die Karten per Post an die Käufer zugestellt.

Der Badeplan war auf das Pandemiekonzept abzustimmen. Einzige Änderung wird die Einschränkung des öffentlichen Badebetriebs jeweils mittwochs sein. Hier endet der öffentliche Badebetrieb bereits um 18 Uhr. Grund dafür ist, dass die bisher praktizierte gemischte Nutzung des öffentlichen Badebetriebes und des Vereinsschwimmens vor dem Hintergrund der Hygienevorschriften nicht möglich ist. Im Übrigen gelten die bekannten Zeiten, sowohl für den öffentlichen Badebetrieb sowie das Schul- und Vereinsschwimmen.

Die Lüftungstechnik wird in der anstehenden Saison mit einem höheren Außenluftanteil gefahren, um für mehr Frischluft im Hallenbad zu sorgen. „Damit kann die Wärmerückgewinnung der modernen Anlage leider nicht mehr voll genutzt werden“, bedauern die Gemeindewerke. „Einerseits steigen dadurch die Energiekosten, andererseits wird aber für mehr Infektionsschutz gesorgt. Und das geht aktuell vor.“

Zurzeit erfolgen die Befüllung des Beckens und die Aufheizung des Beckenwassers. Für Besucher geöffnet wird das Bad dann montags von 6.30 bis 19.45 Uhr, dienstags von 6.30 bis 20.15 Uhr, mittwochs von 15 bis 18 Uhr, donnerstags von 6.30 bis 16.45 Uhr, freitags von 6.30 bis 20.15 Uhr, samstags von 13 bis 16.45 Uhr sowie sonn- und feiertags von 8 bis 15 Uhr. Letzter Einlass ist eine halbe Stunde vor Ende der öffentlichen Badezeit, heißt es abschließend.

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