Auftakt zum Stadtradeln 2020
Begeisterung fürs Rad wecken

Nottuln -

Eine kleine Tour auf zwei Rädern durch den Ortskern: Was könnte das Stadtradeln 2020 besser starten als dieses Vorhaben? Die Nottulnerinnen und Nottulner genossen es jedenfalls.

Mittwoch, 02.09.2020, 22:18 Uhr aktualisiert: 03.09.2020, 18:14 Uhr
Starteten im großen Tross zum Stadtradeln 2020: Klimaschutzbeauftragte Petra Bunzel (2.v.r.), Norbert Plöger (3.v.r.), die Bürgermeisterkandidaten Dr. Dietmar Thönnes (4.v.r.) und Hubert Maas (5.v.r.) sowie Bürgermeisterin Manuela Mahnke (6.v.r.)
Starteten im großen Tross zum Stadtradeln 2020: Klimaschutzbeauftragte Petra Bunzel (2.v.r.), Norbert Plöger (3.v.r.), die Bürgermeisterkandidaten Dr. Dietmar Thönnes (4.v.r.) und Hubert Maas (5.v.r.) sowie Bürgermeisterin Manuela Mahnke (6.v.r.) Foto: Iris Bergmann

Stadtradel-Star Norbert Plöger . „Naja, ein Star?“, schmunzelte der Nottulner zurückhaltend. „Ich versuche, das einfach zu nutzen, um möglichst viele Menschen fürs Radfahren zu begeistern.“ Es war auch seine Idee, zum Start der diesjährigen Stadtradel-Aktion in Nottuln einzuladen, mit ihm gemeinsam eine Runde durch das Dorf zu drehen. So fanden sich am Dienstagnachmittag neben Bürgermeisterin Manuela Mahnke sowie den Bürgermeisterkandidaten Dr. Dietmar Thönnes und Hubert Maas auch radbegeisterte Nottulnerinnen und Nottulner auf dem Stiftsplatz ein.

Petra Bunzel , Klimaschutzbeauftragte der Gemeinde, begrüßte alle zu der Kampagne des Netzwerks Klima-Bündnis, an der die Gemeinde bereits zum vierten Male teilnimmt. „Wegen der Pandemie sind viele Aktionen, die wir rund ums Radeln geplant hatten, leider ausgefallen“, bedauerte Bunzel. Umso mehr freute sie sich, wenigstens zum offiziellen Start des Stadtradelns den Startschuss geben zu können.

Nun gilt es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum 21. September (Montag) möglichst viele Strecken mit dem Rad zurückzulegen und diese Kilometer online einzutragen. Am Ende werden die Kilometer zusammengezählt und in erspartes CO umgerechnet. Petra Bunzel bedankte sich besonders bei Norbert Plöger, der bereits zum zweiten Mal als Stadtradl-Star fungiert. Damit stellt sich der engagierte Langstreckenradfahrer einer besonderen Herausforderung: Er darf in den nächsten drei Wochen das Auto überhaupt nicht nutzen, auch nicht als Beifahrer. Was ihm nicht allzu schwer fällt. „Ich verzichte seit zehn Jahren fast komplett aufs Auto“, erzählte er. Selbst zur Arbeit nach Greven ist er jeden Tag mit dem Rad gefahren.

Dass auch seine Familie mit viel Freude aufs Zweirad steigt, bewies Plögers Enkel Jonas. Der Sechsjährige war auf seinem eigenen Fahrrad dabei, während sich sein kleiner Bruder Felix im Anhänger von der Mama ziehen ließ. Schließlich machte sich der ganze Tross mit lautem Gebimmel der Fahrradklingeln auf eine gemütliche Runde durchs Dorf.

Anmeldungen sind auch im bereits angelaufenen Wettbewerb noch möglich:

 

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