Übermittagbetreuung an der Liebfrauenschule
„Kinder freuen sich total auf die Schule“

Nottuln -

Das Übermittagsangebot der Liebfrauenschule wird sehr gut angenommen. 60 Kinder sind zurzeit dabei.

Donnerstag, 03.09.2020, 19:01 Uhr aktualisiert: 04.09.2020, 17:01 Uhr
Das ÜMB-Team vor dem Spielewagen (v. l.): Claudia Rosema, Lizzy Schwarzer, Lena Nowack, Janina Enning, Lioba Tenbohlen und Ludmilla Tolkacheva.
Das ÜMB-Team vor dem Spielewagen (v. l.): Claudia Rosema, Lizzy Schwarzer, Lena Nowack, Janina Enning, Lioba Tenbohlen und Ludmilla Tolkacheva. Foto: Marita Strothe

„Wir freuen uns sehr, dass wir im Vergleich zum Vorjahr eine starke Zunahme an Kindern haben, die die Übermittagsbetreuung in Anspruch nehmen“, sagt Janina Enning . Das fünfköpfige Team unter ihrer Leitung betreut derzeit fast 60 Kinder aus den Klassen 5 bis 7 beim Übermittagsangebot der Liebfrauenschule.

„Die Kinder freuen sich total auf die Schule“, hat die Sozialarbeiterin festgestellt. Einige Schülerinnen und Schüler, die erst nur für die pädagogische Übermittagsbetreuung bis 14 Uhr angemeldet worden seien, hätten ihre Eltern gebeten, bis zum Schluss bleiben zu dürfen.

Weil die Mensa zurzeit noch wegen der Bauarbeiten für die Fassadensanierung geschlossen ist, sodass kein Mittagessen angeboten werden kann, treffen sich stattdessen die Betreuerinnen um 13.10 Uhr mit den Kindern draußen und essen dort gemeinsam ihre Pausenbrote. Zum ÜMB-Team gehören neben Janina Enning noch Claudia Rosema, Ludmilla Tolkacheva, Lizzy Schwarzer (FSJlerin in Kooperation mit dem Sportverein DJK Grün-Weiß Nottuln), Semesterpraktikantin Lena Nowack , die Soziale Arbeit studiert, und Lioba Tenbohlen im Rahmen ihres Bundesfreiwilligendienstes.

„Der Gesundheitsschutz aller Schülerinnen und Schüler sowie der Mitarbeiterinnen steht an erster Stelle“, unterstreicht Janina Enning. So wird die anschließende Hausaufgabenbetreuung, nach Jahrgangsstufen unterteilt, in separaten Räumen durchgeführt. Die danach zu nutzenden Spielzeitangebote sind aktuell eingeschränkt. Manches ist gar nicht möglich, und Sport in der Turnhalle oder gemeinsames Backen, Basteln und Spielen ist nur unter Corona-Auflagen angesagt. „Schüler helfen Schülern“ könne zurzeit coronabedingt leider nicht stattfinden. „Wir hoffen, das Angebot bald wieder anbieten zu können“, wünscht sich Enning.

In ihrer Freizeitphase können sich die Schülerinnen und Schüler am Spielewagen bedienen, der vom Förderverein der Liebfrauenschule gut mit Geräten bestückt worden ist. „Der Förderverein sponsert auch gesundes Obst und Gemüse“, freut sich die Schulsozialarbeiterin, dass das Team den Kindern zwischendurch einen gesunden Snack anbieten kann.

Ganz im Zeichen von Corona startet gerade ein Masken-Nähprojekt, für das die Betreuerinnen mehrere Nähmaschinen mitgebracht haben. Die Kinder können sich aus den gesponserten Stoffen einen aussuchen und dann entscheiden, ob sie sich unter Anleitung von Lena Nowack und Lioba Tenbohlen selbst ans Nähen machen oder ob sie sich von den Beiden ihr Exemplar fertigstellen lassen.

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