Feuerwehr Nottuln
Gasalarm im Ortskern

Nottuln -

Glimpflich verlief ein Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr in Nottuln. Bewohner eines Wohn- und Geschäftshauses im Ortskern hatten Gasgeruch gemeldet.

Freitag, 04.09.2020, 18:42 Uhr aktualisiert: 06.09.2020, 19:30 Uhr
Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr prüfen in einem ersten Durchgang, ob alle Bewohner das betroffene Wohn- und Geschäftsgebäude auch verlassen haben.
Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr prüfen in einem ersten Durchgang, ob alle Bewohner das betroffene Wohn- und Geschäftsgebäude auch verlassen haben. Foto: Ludger Warnke

Ein vermeintlicher Gasalarm hat am Freitagnachmittag (4. September) für einen größeren Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln gesorgt. Bewohner eines Wohn- und Geschäftshauses an der Ecke Heriburgstraße/Kurze Straße hatten gegen 15.53 Uhr die Feuerwehr alarmiert und berichtet, sie hätten im Gebäude Gasgeruch wahrgenommen.

Die Löschzüge Nottuln und Darup rückten sogleich mit vier Einsatzfahrzeugen und rund 40 Feuerwehrleuten aus. Auch ein Rettungswagen wurde alarmiert, und mit mehreren Beamten und Beamtinnen war auch die Polizei vor Ort.

Auf Veranlassung von Feuerwehr und Polizei wurde ein Sperrbereich um das Gebäude gebildet. Zudem mussten alle Personen im Gebäude das Haus verlassen. Betroffen davon waren auch Kunden und Mitarbeiter/innen eines Beauty Spa und eines Haarmodegeschäftes.

Rund 40 Feuerwehrleute der Löschzüge Nottuln und Darup rückten am 4. September zu einem Einsatz in die Kurze Straße in Nottuln aus. Bewohner eines Wohn- und Geschäftshauses hatten Gasgeruch bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Rund 40 Feuerwehrleute der Löschzüge Nottuln und Darup rückten am 4. September zu einem Einsatz in die Kurze Straße in Nottuln aus. Bewohner eines Wohn- und Geschäftshauses hatten Gasgeruch bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Foto: Ludger Warnke

Unter schwerem Atemschutz prüfte die Feuerwehr, ob alle Bewohner das Haus verlassen hatten. Außerdem suchte die Feuerwehr mit ihren Geräten nach eventuellen Gaslecks. Weil diese Suche ergebnislos blieb, benachrichtigte die Feuerwehr auch die Versorger Westnetz (Strom) und Gelsenwasser (Gas), berichtete Feuerwehrsprecher Tobias Plogmaker. Nachdem für das ganze Gebäude Strom und Gas abgeschaltet waren, prüfte die Feuerwehr zusammen mit dem Gelsenwasser-Experten nochmals das ganze Gebäude vom Keller bis zum Dach. Auch die dabei eingesetzten Spezialmessgeräte der Gelsenwasser hätten kein Gas registriert, berichtete Plogmaker.

Gegen 18 Uhr beendete die Wehr den Einsatz. Das Gebäude wurde wieder freigegeben.

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