Fridays for Future ruft zur Stimmabgabe auf
„Es ist unsere Zukunft“

Nottuln -

„Nutzt eure Stimme und geht wählen!“ Die Nottulner Fridays for Future-Gruppe ruft dazu auf, die Kommunalwahlen zu Klimawahlen zu machen.

Mittwoch, 09.09.2020, 18:51 Uhr aktualisiert: 09.09.2020, 19:04 Uhr
Fridays for Future ruft zur Stimmabgabe auf: „Es ist unsere Zukunft“
Foto: Fridays for Future

Im vergangenen Jahr hat sich die Bewegung Fridays for Future bereits aktiv in die Kommunalpolitik eingemischt und erreichen können, dass der Rat der Gemeinde Nottuln einen Klimaaufbruch verkündet hat. Und tatsächlich geht Nottuln in einigen Bereichen vorbildlich voran, heißt es in einer Pressemitteilung der Nottulner Ortsgruppe von Fridays for Future.

Das Problem: Durch die Corona-Krise ist die Klimakrise wieder in den Hintergrund gerückt. „Unser Einmischen ist daher weiter dringend nötig“, sagt die Nottulner Ortsgruppe. Sie hat sich am Dienstag zu einem Austausch im Rhodepark getroffen, nachdem die Treffen in den vergangenen Wochen und Monaten virtuell stattgefunden hatten.

Lukas Sydow blickte zu Beginn zurück auf die Ausrufung des Klimaaufbruchs im vergangenen Jahr. Er und Richard Mannwald ziehen sich nun aus der Arbeit im Organisationsteam der Nottulner Ortsgruppe zurück. Pauline Dziewas und Leonie Glanemann wurden sodann einstimmig als neue Sprecherinnen gewählt.

An ihre Mitstreitenden und alle Wahlberechtigten richteten sie mit dem Blick auf den kommenden Sonntag (13. September) einen Appell: „Nutzt eure Stimme und geht wählen!“, so Pauline Dziewas. Und Leonie Glanemann ergänzt: „Lasst uns die Kommunalwahlen zu Klimawahlen machen!“ Alle Nottulner sollten sich deshalb überlegen, was die Parteien und Kandidierenden für den Klimaschutz verändern werden. „Und gleichzeitig müssen wir unseren Politikern ein starkes Signal mitgeben: Wir fordern sie auf, Verantwortung in der Klimakrise zu übernehmen. Worten und Versprechen müssen nach der Wahl auch Taten folgen. Daran werden wir sie messen, denn die Klimakrise wartet nicht“, unterstreicht Fridays for Future Nottuln.

„Wir waren, wir sind und wir bleiben eine überparteiliche Bewegung“, betont Pauline Dziewas. Das sei der Nottulner Ortsgruppe gerade jetzt in der letzten Phase des Wahlkampfs besonders wichtig. „Wir lassen uns deswegen auch nicht vor den Karren spannen – von wem auch immer.“

Vielmehr wünschen sich die Nottulner Klimaaktivisten am Sonntag eine hohe Wahlbeteiligung, gerade auch unter Jugendlichen. Bei den Kommunalwahlen gilt das Wahlrecht ab 16. „Das sollten wir nutzen. Es ist unsere Zukunft – und es ist unsere Wahl!“

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