Digitaler Tag des offenen Denkmals
Kuriengebäude früher und heute

Nottuln -

Sie sind wahre Schmuckstücke im historischen Nottulner Ortskern: die Kuriengebäude mit ihren prachtvollen Fassaden aus Baumberger Sandstein. Die Geschichte der Gebäude wird nun auf eine ganz besondere Weise wieder lebendig.

Donnerstag, 10.09.2020, 06:15 Uhr aktualisiert: 10.09.2020, 06:20 Uhr
So sah der Nottulner Stiftsplatz mit den bekannten Kuriengebäuden noch 1962 aus. Aus diesem Jahr datiert diese Postkarte.
So sah der Nottulner Stiftsplatz mit den bekannten Kuriengebäuden noch 1962 aus. Aus diesem Jahr datiert diese Postkarte. Foto: Gemeinde Nottuln

Aufgrund der Corona-Pandemie findet der Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr erstmals digital statt. Am kommenden Sonntag (13. September) begrüßen zahlreiche Denkmäler in ganz Deutschland ihre Besucherinnen und Besucher an PC, Tablet und Smartphone – so auch die Kuriengebäude in Nottuln.

Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts wohnten in ihnen die meist adeligen Stiftsdamen. Nach einem verheerenden Brand im Jahre 1748 wurden sie nach Entwürfen des Barockmeisters Johann Conrad Schlaun wieder aufgebaut und prägen so noch heute den Nottulner Stiftsplatz.

Bürgermeisterin Manuela Mahnke zeigt Interessierten einen Einblick in die Geschichte der Denkmäler und ihrer Bewohnerinnen von früher bis heute.

Das Video ist am kommenden Sonntag auf der Internetseite der Gemeinde www.nottuln.de sowie auf dem Portal des Tags des offenen Denkmals unter www.tag-des-offenen-denkmals.de abrufbar. Dort finden Interessierte auch weitere digitale Veranstaltungen des Kreises Coesfeld.

Zusätzlich öffnet die Wassermühle Zumbülte in der Mühlenstraße ihre Türen – wie berichtet – am 13. September in der Zeit von 11 bis 17 Uhr für kleine Gruppen unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen.

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