Kommunalwahl 2020
Wahlzettelvorräte mussten aufgefüllt werden

Nottuln -

Viel zu zählen hatten am Sonntagabend die Wahlvorstände. Die höhere Wahlbeteiligung zeichnete sich am Nachmittag ab, als in einigen Wahllokalen die Stimmzettel knapp wurden.

Sonntag, 13.09.2020, 18:42 Uhr aktualisiert: 15.09.2020, 15:18 Uhr
Mit Schmackes schüttet Wahlvorstand Georg Rabert aus Darup die Stimmzettel aus der Wahlurne. Im Wahllokal 8 im Pfarrheim St. Martinus begannen die Wahlhelfer kurz nach 18 Uhr mit der Auszählung der Stimmzettel.
Mit Schmackes schüttet Wahlvorstand Georg Rabert aus Darup die Stimmzettel aus der Wahlurne. Im Wahllokal 8 im Pfarrheim St. Martinus begannen die Wahlhelfer kurz nach 18 Uhr mit der Auszählung der Stimmzettel. Foto: Ludger Warnke

Direkt um kurz nach 18 Uhr am Sonntag schritt Georg Rabert zur Tat. Der Daruper, Vorsitzender des Wahlvorstands im Wahllokal 8 im Pfarrheim St. Martinus, nahm die große Wahlurne und schüttete die Stimmzettel mit Schmackes auf die zusammengestellten Tische. Für die fleißigen Wahlhelfer begann der spannendste Teil des Wahlsonntages: die Auszählung der Stimmen.

Pünktlich um 8 Uhr morgens waren alle 16 Wahllokale für die Stimmabgabe geöffnet. „Alle Wahlvorstände in den Wahllokalen sind vollzählig erschienen und versehen mit großer Sorgfalt ihre Arbeit“, berichtete Hans-Jörg Teubner vom Wahlamt der Gemeinde.

Abends um 18 Uhr wurde dann ausgezählt. Und die Wahlhelfer hatten viel zu tun. Denn tagsüber hatte sich in der Gemeinde eine höhere Wahlbeteiligung als bei der Wahl 2014 abgezeichnet. „In einigen Wahllokalen wurden die Stimmzettel knapp und wir mussten die Vorräte auffüllen“, schilderte Gemeinderechtsrat Stefan Kohaus. Kein Problem für das Wahlamt der Gemeinde.

Die Frauen im Briefwahlvorstand 501 starteten am frühen Sonntagnachmittag im Trauzimmer in der Gemeindeverwaltung mit ihrer Arbeit und öffneten die roten Briefumschläge. Anschließend wurden die grauen Briefumschläge mit den Stimmzetteln darin den einzelnen Wahlbezirken zugeordnet.

Die Frauen im Briefwahlvorstand 501 starteten am frühen Sonntagnachmittag im Trauzimmer in der Gemeindeverwaltung mit ihrer Arbeit und öffneten die roten Briefumschläge. Anschließend wurden die grauen Briefumschläge mit den Stimmzetteln darin den einzelnen Wahlbezirken zugeordnet. Foto: Ludger Warnke

Viel zu tun hatten auch die Briefwahlvorstände, die schon am frühen Sonntagnachmittag zusammenkamen. Denn von den rund 16 500 Wahlberechtigten in der Gemeinde haben insgesamt etwas mehr als 5250 von der Briefwahl Gebrauch gemacht. Ein neuer Rekord. „Damit liegen wir aber im Trend mit vergleichbaren Kommunen“, erläuterte Hans-Jörg Teubner.

Ab 18 Uhr versammelten sich dann mehr und mehr Bürger auf dem Stiftsplatz im historischen Ortskern, wo die Gemeinde die Ergebnisse aus den Stimmbezirken auf einer Großbildleinwand präsentierte. Doch bis das Endergebnis der Bürgermeister- und der Gemeinderatswahl vorlag, dauerte es.

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