Verkehrserziehung in der St. Marienschule
Sicher und sichtbar auf dem Schulweg

Appelhülsen -

Für die Erst- und Viertklässler der Marienschule war es ein spannender Vormittag. Die älteren Kinder absolvierten ihre Radfahrausbildung, die jüngeren Kinder durften sich über ein leuchtendes Geschenk freuen.

Montag, 21.09.2020, 19:25 Uhr aktualisiert: 22.09.2020, 19:24 Uhr
Während die Viertklässler ihre Radfahrausbildung mit Verkehrssicherheitsberater Peter Emming durchführten, erhielten die Erstklässler gelbe Warnwesten für die dunkle Jahreszeit.
Während die Viertklässler ihre Radfahrausbildung mit Verkehrssicherheitsberater Peter Emming durchführten, erhielten die Erstklässler gelbe Warnwesten für die dunkle Jahreszeit. Foto: Susanne Nagel-Eckey/Marienschule

Gleich zwei wichtige Ereignisse fanden am Freitag für die Kinder in der St. Marienschule Appelhülsen statt. Die Viertklässler waren mittendrin in ihrer Radfahrausbildung unter der Aufsicht des „Schulpolizisten“ Peter Emming (Polizeihauptkommissar und Verkehrssicherheitsberater) und radelten in Kleingruppen jeweils mit einem erwachsenen Begleiter durch Appelhülsen. Besonders wurde dabei auf das richtige Abbiegen und das Erkennen und Vermeiden möglicher Gefahrenpunkte geachtet.

Außerdem erhielten alle Erstklässler ihre persönlichen gelben Westen, damit sie in der kommenden dunklen Jahreszeit auf dem Schulweg von den Autofahrern gut gesehen werden können. Die Westen wurden auch in diesem Jahr von der LVM-Agentur Austrup in Nottuln gesponsert. Schulleiterin Angelika Wiedau-Gottwald: „Nun können auch die Schulanfänger sicher und sichtbar bei der Aktion „Zu Fuß zur Schule“, die am Montag startet, mitmachen. Wir danken den Sponsoren ganz herzlich!“

Die Viertklässler der Marienschule absolvierten ihre Radfahrausbildung mit Verkehrssicherheitsberater Peter Emming.

Die Viertklässler der Marienschule absolvierten ihre Radfahrausbildung mit Verkehrssicherheitsberater Peter Emming. Foto: Susanne Nagel-Eckey/Marienschule

An dieser Aktion, initiiert vom Verkehrsclub Deutschland und dem deutschen Kinderhilfswerk, nimmt die St. Marienschule in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal teil. Zwei Wochen lang erhalten die 170 Schülerinnen und Schüler an jedem Morgen einen Stempel in ihre Stempelkarte, wenn sie zu Fuß – und nicht im Eltern-Taxi – zur Schule kommen. Und einen weiteren Stempel gibt es, wenn sie dabei auch noch ihre gelbe Weste tragen. Zum Ende der Aktionstage am 2. Oktober werden alle Stempel zusammengezählt und für jede Klasse in eine Urkunde eingetragen.

„Bestimmt lässt sich die Anzahl der Stempel vom letzten Jahr steigern“, sind die Lehrerinnen überzeugt. So hofft das Schulteam, dass auch nach den Aktionstagen der Bewegungs- und Sicherheitsaspekt nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

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