CDU Nottuln
Sachpolitik ohne Selbstverliebtheit

Nottuln -

Der Erfolg bei der Kommunalwahl ist Rückenwind für die Nottulner CDU. Dennoch bleiben die Christdemokraten bescheiden. Vorsitzender Dirk Mannwald: Die Erwartungen an die CDU als größte Fraktion wolle man sehr verantwortungsvoll und ohne Selbstverliebtheit annehmen.

Mittwoch, 30.09.2020, 18:17 Uhr aktualisiert: 02.10.2020, 19:28 Uhr
Dirk Mannwald (r.) überreichte dem designierten Bürgermeister Dietmar Thönnes Blumen und Glückwünsche der CDU.
Dirk Mannwald (r.) überreichte dem designierten Bürgermeister Dietmar Thönnes Blumen und Glückwünsche der CDU. Foto: CDU Nottuln

„Jetzt gilt es, die Ärmel aufzukrempeln und für unsere Gemeinde aktiv zu werden“, rief CDU-Gemeindeverbandvorsitzender Dirk Mannwald seinen Vorstandskollegen und den gewählten Ratskandidaten beim ersten Treffen nach der Kommunalwahl zu. „Doch einen Moment lang dürfen wir uns auch noch freuen“, so Mannwald.

Die CDU habe ihr Wahlziel, alle 16 Direktmandate zu gewinnen, erreicht und der von der CDU mit unterstützte Bürgermeisterkandidat Dr. Dietmar Thönnes habe mit 76,4 Prozent der Stimmen ein „Wahnsinnsergebnis“ erreicht.

Der CDU-Gemeindeverband und die Fraktion mit den neu gewählten Ratsmitgliedern trafen sich am Montagabend in Schapdetten mit dem designierten Bürgermeister Dietmar Thönnes. Im Wesentlichen ging es noch einmal darum, einen Rückblick auf die Kommunalwahl am 13. September zu nehmen und die bevorstehende konstituierende Sitzung der neuen Ratsfraktion vorzubereiten. „Das tolle Ergebnis für unseren Bürgermeisterkandidaten und für jeden Einzelnen unserer gewählten Kandidaten ist zugleich Bürgerauftrag“, betonte Mannwald in einer Presseerklärung. Die Erwartungen an die CDU als größte Fraktion wolle man sehr verantwortungsvoll und ohne Selbstverliebtheit annehmen. Mannwald: „Auch den unterlegenen Parteien und Bürgergemeinschaften wollen wir unser vertrauensvolles Miteinander anbieten. Es geht um unsere Gemeinde Nottuln. Es geht um Sachentscheidungen für unsere Gemeinde.“

Im Gemeinderat, so ergänzte Hartmut Rulle, gebe es nicht „Regierung und Opposition“. Die CDU verstehe ihren Wählerauftrag so, dass nun der Wettstreit um die beste Idee für das Zusammenleben in der Gemeinde neu gestartet werde. Mit Bürgermeister Dietmar Thönnes erhalte die Gemeinde nun einen Moderator an ihre Spitze, der nach innen und außen mit dem angekündigten Aufwind um die besten Lösungen für unsere Gemeinde ringen werde.

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