Jugendtreff und Gymnasium: Suchtprävention
Zwischen Spaß und Risiko

Nottuln -

Aufklärung und Vorbeugung sind wichtig. Alkohol und andere suchtfördernde Stoffe haben Risiken. Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums sind nun informiert.

Donnerstag, 01.10.2020, 18:41 Uhr aktualisiert: 02.10.2020, 19:28 Uhr
Die Schüler probierten es aus: Mit der Rauschbrille vor den Augen werden selbst einfachste Aufgaben zu einer fast unbezwingbaren Hürde.
Die Schüler probierten es aus: Mit der Rauschbrille vor den Augen werden selbst einfachste Aufgaben zu einer fast unbezwingbaren Hürde. Foto: Treffpunkt Jugendarbeit

Die Schüler und Schülerinnen der achten und neunten Klassen des Rupert-Neudeck-Gymnasiums hatten nun an zwei Terminen die Möglichkeit, sich im Treffpunkt Jugendarbeit in Nottuln mit dem Thema „Suchtprävention“ zu beschäftigen. Dazu waren die Sozialpädagogin Petra Nachbar und die Sozialarbeiterin Bettina Bayer vom Caritasverband für den Kreis Coesfeld e.V. – Fachstelle für Suchtprävention – nach Nottuln gekommen. Mit im Gepäck hatten sie zwei Programme:

Beim sogenannten „World-Café“ konnten die Jugendlichen der neunten Klassen Erfahrungen und Meinungen zu fünf unterschiedlichen Aussagen rund um das Thema Sucht austauschen. „Diese Methode bietet viel Platz für Diskussion und regt zum Nachdenken an“, berichten die Pädagogen.

Die Schüler des achten Jahrgangs durften sich mit dem Programm „Zwischen Spaß und Risiko“ auseinandersetzen. In den drei vorgesehenen Stationen ging es ums Thema Alkohol. Bei der ersten Station waren beim Wissensquiz Fakten gefragt. Die zweite Station setzte sich mit der eigenen Haltung und Meinung auseinander. Hier wurde zwischendurch schon stark diskutiert, berichtet Daniel Bertelsbeck vom Treffpunkt-Team. Bei der dritten Station konnten die Schüler mit Hilfe von Rauschbrillen ausprobieren, wie sich die Wahrnehmung unter Alkoholeinfluss stark verändert.

Informierten die Schülerinnen und Schüler (v.l.): Daniel Bertelsbeck (Treffpunkt Jugendarbeit), Bettina Bayer (Fachstelle Suchtprävention), Petra Nachbar (Fachstelle Suchtprävention) und Jan Strotmann (neuer Schulsozialarbeiter bei Treffpunkt Jugendarbeit).

Informierten die Schülerinnen und Schüler (v.l.): Daniel Bertelsbeck (Treffpunkt Jugendarbeit), Bettina Bayer (Fachstelle Suchtprävention), Petra Nachbar (Fachstelle Suchtprävention) und Jan Strotmann (neuer Schulsozialarbeiter bei Treffpunkt Jugendarbeit). Foto: Treffpunkt Jugendarbeit

Bei beiden Programmen geht es darum, den Jugendlichen ein Bewusstsein für ein verantwortungsvolles Handeln im Umgang mit Alkohol und anderen suchtfördernden Mitteln zu schaffen.

„Besonders gut bei dem Programm und der Organisation ist es, dass die Schule es ermöglicht, dass die Schüler zu uns ins Jugendzen­trum kommen und nicht die Pädagogen in die Schule“, berichtet Daniel Bertelsbeck, pädagogischer Mitarbeiter beim Treffpunkt Jugendarbeit. „Dadurch ist die Stimmung und Arbeitsatmosphäre deutlich lockerer und somit der Zugang effektiver.“

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