Projekt der Ev. Friedens-Kirchengemeinde
Brot für die Welt backen

Nottuln -

Brot backen und damit Kindern und Jugendlichen in aller Welt helfen: Dieses Projekt wollen die Konfirmanden der Ev. Friedens-Kirchengemeinde umsetzen.

Dienstag, 13.10.2020, 06:53 Uhr aktualisiert: 13.10.2020, 07:00 Uhr
Deisy Gomez und Eva Alvarenga mit frisch gebackenem Brot im Workshop „Bäckerei und Konditorei“ in El Salvador. Mit dem Erlös aus der Spendenaktion „5000 Brote - Konfis backen Brot für die Welt“ ist auch dieses Projekt unterstützt worden. In diesem Jahr stehen Jugendbildungsprojekte in Äthiopien, Indien und Brasilien im Mittelpunkt der Aktion.
Deisy Gomez und Eva Alvarenga mit frisch gebackenem Brot im Workshop „Bäckerei und Konditorei“ in El Salvador. Mit dem Erlös aus der Spendenaktion „5000 Brote - Konfis backen Brot für die Welt“ ist auch dieses Projekt unterstützt worden. In diesem Jahr stehen Jugendbildungsprojekte in Äthiopien, Indien und Brasilien im Mittelpunkt der Aktion. Foto: Kathrin Harms/Brot für die Welt

„Wir sind froh, dass wir in Corona-Zeiten eine Bäckerei gefunden haben, die uns unterstützt.“ Diakon Ralf Kernbach , in der Ev. Friedens-Kirchengemeinde für den kirchlichen Unterricht zuständig, freut sich, dass die Dülmener Bäckerei Grote gemeinsam mit den Nottulner Konfirmanden an der Aktion „5000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt “ teilnehmen. Die Profis und die Jugendlichen produzieren gemeinsam Brote, die dann verkauft werden. Der Erlös wird für Kinder- und Jugendbildungsprojekte in aller Welt eingesetzt. Die Aktion aller Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland , dem Verband Kirche, Wirtschaft, Arbeitswelt, dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks und „Brot für die Welt“ gibt es seit 2014.

In Nottuln, verrät Ralf Kernbach, wird ein spezieller Weihnachtsstuten erstellt. Allerlei Zutaten sorgen dafür, dass er „duftet und gut schmeckt“, schmunzelt der Gemeindepädagoge. Außerdem haben die Konfis im Unterricht Schablonen für weihnachtliche Motive gebastelt, die dann auf den Stuten aufgebracht werden.

100 bis 150 Teiglinge wollen die Konfis formen, die Bäcker Grote ins Johanneshaus mitbringt. Zusammen mit weiteren Teiglingen, die in der Dülmener Bäckerei vorbereitet werden, werden diese dann gebacken und am 29. Oktober (Donnerstag) auf dem Wochenmarkt in Nottuln angeboten. Insgesamt 250 Stuten sollen es werden. Die nicht verkauften werden am 31. Oktober, dem Reformationstag, in Appelhülsen angeboten.

Neben dem Spaß an der Arbeit, die manchen sogar nachhaltig für das Bäckerhandwerk begeistern könnte, wie der Fachverband hofft, kommt die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema natürlich nicht zu kurz. „Wir haben uns im Unterricht intensiv über das Projekt und über die Arbeit von ‚Brot für die Welt‘ informiert“, berichtet Ralf Kernbach.

„Wir freuen uns über jede Gemeinde, die zusammen mit den Bäckern die Aktion in der ursprünglichen Form umsetzen kann und auch 2020 eine Möglichkeit sieht, Brote für den guten Zweck zu backen“, verweist „Brot für die Welt“ auf die durch die Corona-Pandemie schwierig gewordenen Bedingungen. Denn gerade jetzt sei weltweite Solidarität und ein Zeichen der Nächstenliebe wichtig. Die Themen der Aktion – wie globale Ungleichheit, Hunger und Armut, die Lebenssituationen von Jugendlichen oder die Relevanz von Bildung – würden durch Covid-19 „wie unter einem Brennglas“ sichtbar und vermittelbar.

 

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