SPD Nottuln
Heinz Siehoff rückt in den Gemeinderat

Nottuln -

Bevor der neue Gemeinderat zusammenkommt, gibt es nun auch einen Wechsel bei der SPD. Claudia Jürgens tritt aus privaten Gründen ihr Ratsmandat nicht an, Heinz Siehoff rückt nun nach.

Donnerstag, 29.10.2020, 20:15 Uhr aktualisiert: 29.10.2020, 20:20 Uhr
Heinz Siehoff, Jahrgang 1949, rückt für die SPD in den Gemeinderat nach.
Heinz Siehoff, Jahrgang 1949, rückt für die SPD in den Gemeinderat nach. Foto: SPD Nottuln

Die langjährige SPD-Ratsfrau Claudia Jürgens zieht spätestens im kommenden Frühjahr aus persönlichen Gründen nach Senden und hat sich deshalb entschlossen, ihr Amt im neuen Nottulner Gemeinderat nicht mehr anzutreten. Sie macht damit Platz für Heinz Siehoff , der so direkt von Beginn an die Ratsarbeit mitgestalten kann, teilte die SPD am Donnerstag mit.

Claudia Jürgens war schon von 1999 bis 2009 für die SPD im Gemeinderat aktiv. Ihre Themen sind seitdem vor allem Schul-, Sozial- und Bildungsangelegenheiten. Von 2009 bis 2014 trat sie aus familiären Gründen etwas kürzer, brachte sich aber als sachkundige Bürgerin und schul- und sozialpolitische Sprecherin der SPD weiter in die örtliche Politik ein. Seit 2014 war sie erneut Ratsfrau und seit Ende 2016 auch Vorsitzende des Sozial- und Schulausschusses. In dieser Zeit begleitete und moderierte sie richtungsweisende Entscheidungen insbesondere rund um die örtliche Schullandschaft.

Claudia Jürgens tritt ihr neues Ratsmandat nicht an, da sie mit ihrer Familie in Kürze nach Senden ziehen wird.

Claudia Jürgens tritt ihr neues Ratsmandat nicht an, da sie mit ihrer Familie in Kürze nach Senden ziehen wird. Foto: SPD Nottuln

„Ihr Wissen um die Bildungs- und Kulturlandschaft in Nottuln werden wir sehr vermissen“, betont Holger Zbick, stellvertretender Vorsitzender der Nottulner SPD. „Claudia Jürgens hat nicht nur in der Fraktion und im Rat für Nottuln gewirkt, sie hat in den vergangenen Jahren darüber hinaus im Ortsverein der SPD Politik für unseren Heimatort mitgestaltet. Dies nicht zuletzt auch in verschiedenen Funktionen im Vorstand des Ortsvereins“.

„Mit ihrer Entscheidung, ihr neues Ratsmandat im November nicht anzutreten, ermöglicht sie es ihrem Nachfolger Heinz Siehoff, bereits ab Beginn der neuen Ratsperiode in den Gremien des Rates sowie der SPD-Fraktion mitzuarbeiten“, versucht der SPD-Fraktionsvorsitzende Volker Ludwig dieser überraschenden Entwicklung auch positive Seiten abzugewinnen.

Claudia Jürgens hat zwischenzeitlich die Gemeindeverwaltung über ihren Verzicht informiert, so dass bei der ersten Sitzung des Rates am Dienstag (3. November) der Wechsel schon berücksichtigt werden kann.

Heinz Siehoff, 70, ist verheiratet und hat drei Kinder. Er war im Lehramt für Sonderpädagogik lange Jahre an Förderschulen in Rhede, Stadtlohn und Ahaus tätig. Zudem war er in der Lehrerfortbildung bei der Bezirksregierung Münster ebenso aktiv wie als Koordinator beim Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ für alle Schulformen in NRW. Heinz Siehoff ist seit 1980 Mitglied in der SPD und seit über 40 Jahren Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.

„Mit ihm werden wir in die schul- und bildungspolitischen Gremien des Rates einen ausgewiesenen Fachmann entsenden können“, erklärt die SPD. Denn er hat Schule nicht nur aus der Lehrerperspektive mitgestaltet. So war er schon Vorsitzender der Kindertagesstätte „Baumberger Strolche“ e.V. und Vorstandsmitglied des Gemeindeelternrates. Auch bei der Gründung des Trägervereins für den „Offenen Ganztag“ an der Astrid-Lindgren-Schule war er beteiligt und arbeitete in dessen Vorstand mit.

Im kulturpolitischen Bereich kann er auf seine Erfahrungen als Mitbegründer der Musikschule Nottuln e.V. und seine dortige Vorstandsarbeit zurückgreifen.

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