Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes
Mit „Spass inne Backen“ ans Werk

Nottuln -

Seit Sonntag ist er offiziell Bürgermeister, am Montag hatte er seinen ersten Arbeitstag: Dr. Dietmar Thönnes hat sein Amt angetreten.

Montag, 02.11.2020, 16:44 Uhr aktualisiert: 02.11.2020, 16:50 Uhr
Beigeordnete Doris Block begrüßte Dr. Dietmar Thönnes auch im Namen der Fachbereichsleiter (v.l.): Benedikt Gellenbeck, Stefan Kohaus, Wirtschaftsförderer Christian Driever, Jonas Sonntag und Peter Scheunemann.
Beigeordnete Doris Block begrüßte Dr. Dietmar Thönnes auch im Namen der Fachbereichsleiter (v.l.): Benedikt Gellenbeck, Stefan Kohaus, Wirtschaftsförderer Christian Driever, Jonas Sonntag und Peter Scheunemann. Foto: Frank Vogel

Auf die Frage, ob er nervös sei, antwortet Dr. Dietmar Thönnes , ohne zu zögern: „Nein, überhaupt nicht.“ Dazu habe er in seinem Berufsleben schon zu oft vor neuen Mitarbeitern gestanden. Und die habe er in der Regel vorher nicht gekannt. In Nottuln sei das anders. Er habe sich sehr auf diesen Tag gefreut und darauf, dass es jetzt endlich losgeht: „Ich bin voller Tatendrang.“

Dietmar Thönnes – offiziell seit Sonntag , dem 1. November, im Amt – hat am Montag seinen ersten Arbeitstag als neuer Bürgermeister der Gemeinde Nottuln gehabt. Zur Begrüßung – mit dem notwendigen Abstand – kamen Thönnes, Beigeordnete Doris Block und die Fachbereichsleiter Benedikt Gellenbeck, Stefan Kohaus, Jonas Sonntag und Peter Scheunemann sowie Wirtschaftsförderer Christian Driever im Ratssaal in der Aschebergschen Kurie zusammen. Eine offizielle Ernennungsurkunde gebe es zwar nicht, erklärte Doris Block, man habe aber „etwas Ähnliches“ vorbereitet. Und dann verlas sie ein Schreiben, in dem sie den neuen Bürgermeister im Namen der Verwaltung zu seinem Wahlerfolg beglückwünscht und ihn willkommen heißt.

Seinen ersten Arbeitstag hat Dietmar Thönnes um 8 Uhr mit technischen Fragen begonnen. Sein Computer wurde eingerichtet. „Und das hat überraschend reibungslos funktioniert“, freut sich der 55-Jährige. Das sei, so wisse er durch die Erfahrungen von seinen vorherigen Arbeitsplätzen, durchaus nicht selbstverständlich, schmunzelt er. Eine große Begrüßung für alle Mitarbeitenden sei wegen der Corona-Situation nicht möglich, er werde stattdessen herumgehen und alle an ihren Arbeitsplätzen aufsuchen.

Der Nachmittag war bereits für einen ersten Termin reserviert. Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr hatte alle neuen beziehungsweise wiedergewählten Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zu einer Konferenz eingeladen, auf der sich die Amtskollegen kennenlernen konnten. „Ich wäre zwar lieber hier in Nottuln geblieben, um hier zu arbeiten“, sagt Dietmar Thönnes, „aber der Blick über den Tellerrand ist auch richtig und wichtig.“

Er habe jedenfalls richtig „Spass inne Backen“, lacht Thönnes, und freue sich auf die vielen neuen Dinge, die er jetzt angehen kann.

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