Treffpunkt Jugendarbeit in Nottuln
Es kann weitergehen

Nottuln -

Die Jugendarbeit kann weitergehen. Das hat der Verein Treffpunkt Jugendarbeit in Nottuln mitgeteilt. Allerdings unter eng gesteckten Bedingungen.

Dienstag, 03.11.2020, 17:23 Uhr aktualisiert: 03.11.2020, 17:26 Uhr
Im Jugendzentrum am Niederstockumer Weg wird weiterhin ein, wenn auch reduziertes Programm für Kinder und Jugendliche angeboten.
Im Jugendzentrum am Niederstockumer Weg wird weiterhin ein, wenn auch reduziertes Programm für Kinder und Jugendliche angeboten. Foto: Johannes Oetz

In den vergangenen zwei Tagen hat das pädagogische Team des Vereins Treffpunkt Jugendarbeit in Nottuln auf die Erläuterungen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW zur Coronaschutzverordnung gewartet. Diese nimmt Bezug auf die Angebote und Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und gibt nun Grünes Licht: Jugendzentren können öffnen. „Die Rahmenbedingungen sind eng gesteckt, es gibt aber die Chance, für Kinder und Jugendliche zumindest ein kleines Angebot aufrecht zu erhalten“, so der Verein.

In dieser Woche wird zunächst die Arbeit in Nottuln fortgesetzt. In Schapdetten und Appelhülsen bleiben die Treffs vorübergehend geschlossen, da die Pfarrheime derzeit nicht genutzt werden dürfen. Auch darf der Hip-Hop-Kurs nicht stattfinden, ebenso entfällt das Fußballangebot des Vereins.

Im Nottulner Jugendzen­trum gilt: Es dürfen maximal acht Personen gleichzeitig den Treff besuchen, der Mindestabstand und die Maskenpflicht sind einzuhalten. Ebenso erfolgt die Aufnahme der Kontaktdaten, um eine mögliche Rückverfolgung sicherzustellen.

Der Treff hat am Mittwoch und Freitag von 15 bis 17.30 Uhr für alle Besucher bis zwölf Jahren geöffnet und von 18 bis 20.30 Uhr für alle ab 13 Jahren. Ebenso findet der Mädchentreff am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr statt. Auch die Hausaufgabenhilfe ab Klasse 5 findet montags und mittwochs von 14 bis 15 Uhr statt. Ein Termin zur Jugendberatung kann telefonisch oder per WhatsApp (01 52/28 99 28 88 nur für Jugendliche!) abgemacht werden.

„Für das Team ist es wichtig, verantwortungsvoll und mit Augenmaß die Arbeit fortzuführen“, heißt es in der Pressemitteilung. „Wir freuen uns, für die Kinder und Jugendlichen da sein zu können.“ Man werde kontinuierlich die Arbeit weiterführen und „offen“ für alle Belange der Kinder und Jugendlichen in diesen schwierigen Zeiten sein. „Flexibilität ist eine Stärke der Offenen Jugendarbeit.“

Das Team strebe an, wöchentliche Übersichten mit Öffnungszeiten und Angeboten zu erarbeiten, die eine Mischung aus klassischer Treffarbeit, Aufsuchender Arbeit und Digitaler Jugendarbeit werden sollen. Die Angebote müssen täglich auf den Prüfstand gestellt und entsprechend angepasst werden. Kurzfristige Änderungen müssen also stets einkalkuliert werden.

Alle Infos zu den Angeboten und Schutzbestimmungen sind auf der Homepage des Vereins zu finden.

 

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