Hilfsverein „Ein Lächeln für Togo“
Flohmarkt zugunsten der Projekte in Togo

Nottuln -

Die Corona-Pandemie bringt gewohnte Abläufe durcheinander. Das spürt auch der Hilfsverein „Ein Lächeln für Togo“, der daher nun etwas Besonders außerhalb der Reihe der bekannten Aktivitäten anbietet.

Freitag, 20.11.2020, 18:53 Uhr aktualisiert: 20.11.2020, 19:10 Uhr
Um sein Lager zu entlasten möchte der Hilfsverein „Ein Lächeln für Togo“ einige seiner Sachspenden im Rahmen eines Flohmarktes unter Corona-Bedingungen veräußern, um Geld für die Arbeit in Togo zu bekommen..
Um sein Lager zu entlasten möchte der Hilfsverein „Ein Lächeln für Togo“ einige seiner Sachspenden im Rahmen eines Flohmarktes unter Corona-Bedingungen veräußern, um Geld für die Arbeit in Togo zu bekommen.. Foto: Ein Lächeln für Togo e.V.

„2020 ist ein Jahr mit Veränderungen, die wir uns zu Beginn des Jahres in diesem Ausmaß nicht vorstellen konnten“, sagt Sarah Laakmann vom Verein „Ein Lächeln für Togo“. „Unsere Vereinsarbeit wurde durch die Beschränkungen und Regelungen, die wir durch die Corona-Pandemie in Kauf nehmen mussten, sehr ausgebremst.“

Viele geplante Veranstaltungen habe man absagen müssen, wie zum Beispiel das Public-Viewing zur EM im Sommer, das dem Verein dabei geholfen hätte, weitere Projekte in Togo umzusetzen oder die erhaltenen Sachspenden nach Togo zu versenden. „Wir mussten unseren Fokus vorerst auf die finanzielle Unterstützung in Togo legen, damit die Ernährung der Kinder gesichert ist“, berichtet die Nottulnerin. Zu einem kleinen Teil sei das durch die Mitgliedsbeiträge aufgefangen gewesen. „Die vielen Sachspenden, die uns immer noch erreichen, können wir allerdings aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht per Container-Schiff verschicken. Wir sind dennoch dankbar für die Unterstützung aus der Region und freuen uns über die vielen Kleidungsstücke, Spielsachen oder Schulmaterialien.“

Das Lager platze mittlerweile aus allen Nähten, weshalb der Verein alle Mitbürgerinnen und Mitbürger bittet, ihre Spenden an andere tolle Projekte abzugeben, die sicherlich auch einen großen Bedarf haben.

In diesem Zusammenhang ist jetzt, kurz vor Weihnachten , eine Mini-Aktion geplant. Der Verein möchte am 5. Dezember (Samstag) in der Zeit von 10 bis 13 Uhr einen kleinen Kinder-Flohmarkt am Betriebsgelände der Spedition Giesker & Laakmann, Buxtrup 5 in Nottuln, veranstalten. Gegen eine Spende gibt der Verein gut erhaltene, sowie teilweise nagelneue Spielsachen ab, um Platz in seinem Lager zu schaffen und die Vereinskasse etwas aufzufrischen. „Wir werden die Aktion draußen veranstalten und bitten alle Besucherinnen und Besucher, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen sowie sich an die vorgeschriebenen Abstandsregelungen zu halten.“

Vier Kartons mit neuen Spielsachen, die aus einer Online-Shop-Schließung hervorgingen, hat der Verein bereits in Nottuln abgegeben. Hier sammelt eine junge Mutter gut erhaltenes Spielzeug, um benachteiligten Kindern zu Weihnachten eine Freude zu machen (die WN berichteten). „Ein tolles Engagement, das wir gerne unterstützen“, sagt Sarah Laakmann.

„Zuversichtlich blicken wir auf 2021, dass sich die Lage beruhigt, das Kontaktverbot sich wieder lockert und wir wieder präsenter sein können und schöne Aktionen für Jung und Alt planen dürfen“, hofft der Verein. „Solange dies noch ungewiss ist und wir kein grünes Licht haben, werden wir die Spendengelder, die uns erreichen, 1:1 nach Togo weitergeben, um unser Bestmögliches aus der aktuellen Situation zu machen.“

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