Projekttag und Feierstunde am Rupert-Neudeck-Gymnasium
„Eine Schule mit Courage“

Nottuln -

Es ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer „anerkannten“ UNESCO-Projektschule. Das Rupert-Neudeck-Gymnasium freut sich über den Statuswechsel von einer bislang „interessierten“ zu einer nun „mitarbeitenden“ UNESCO-Projektschule.

Freitag, 20.11.2020, 20:27 Uhr aktualisiert: 20.11.2020, 20:30 Uhr
Das Rupert-Neudeck-Gymnasium freut sich über den Statuswechsel von der „interessierten“ zur „mitarbeitenden“ UNESCO-Projektschule. Auf dem Podium hält die Schülervertretung, eingerahmt vom UNESCO-Projektschul-Landeskoordinator Karl Hußmann und Schulleiterin Jutta Glanemann, die neue Urkunde. In der Reihe davor freuen sich die Lehrer- und Elternvertreterinnen mit dem früheren Schulleiter Holger Siegler (links) und Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes über diesen Meilenstein.
Das Rupert-Neudeck-Gymnasium freut sich über den Statuswechsel von der „interessierten“ zur „mitarbeitenden“ UNESCO-Projektschule. Auf dem Podium hält die Schülervertretung, eingerahmt vom UNESCO-Projektschul-Landeskoordinator Karl Hußmann und Schulleiterin Jutta Glanemann, die neue Urkunde. In der Reihe davor freuen sich die Lehrer- und Elternvertreterinnen mit dem früheren Schulleiter Holger Siegler (links) und Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes über diesen Meilenstein. Foto: Ludger Warnke

Das Rupert-Neudeck-Gymnasium ist seinem Ziel einer anerkannten UNESCO-Projektschule wieder einen großen Schritt näher gekommen. Die Schule darf sich über den Statuswechsel von der „interessierten“ zur „mitarbeitenden“ UNESCO-Projektschule freuen. Damit ist die Schule schon jetzt Teil eines Netzwerks von weltweit 12 000 UNESCO-Projektschulen, darunter 300 Schulen in Deutschland, und darunter knapp 50 Schulen in NRW, wie Karl Hußmann am Freitag betonte.

Der Landeskoordinator für die UNESCO-Projektschulen in NRW war nach Nottuln gekommen, um dem Rupert-Neudeck-Gymnasium nun „endlich“ die offizielle Urkunde für diesen Statuswechsel zu übergeben. Bereits im Frühjahr war bekannt geworden, dass das Nottulner Gymnasium sozusagen die zweite Qualifizierungsstufe geschafft hat. Corona-bedingt konnte keine Feierstunde stattfinden. Auch am Freitag fiel die offizielle Feierstunde wegen der Corona-Pandemie spartanisch aus, „dabei hätten wir so gern mit der ganzen Schulgemeinde diesen Meilenstein gefeiert“, betonte Schulleiterin Jutta Glanemann .

Doch wurde am Freitag nicht nur die Urkundenverleihung nachgeholt, sondern auch der aus dem ersten Halbjahr abgesagte Projekttag. Das ursprüngliche Projektthema „Demokratie“ war auf Wunsch der Schülervertretung fokussiert worden auf das Thema „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. „Wir wollen eine Schule sein, die nicht ausgrenzt“, betonten Jutta Glanemann und die bisherige UNESCO-Projektkoordinatorin Christine Kuthe im WN-Gespräch. Landeskoordinator Karl Hußmann zeigte sich bei einem Rundgang durch die Klassen beeindruckt vom Engagement der Schüler. Die Kinder und Jugendlichen griffen das Thema Rassismus auf vielfältige Weise auf, führten soziologische Experimente durch, erstellten Plakate und Collagen, Texte für einen Poetry Slam, Videos und Podcasts. Die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen und hören lassen. Und der Landeskoordinator stellte anerkennend fest, dass alle Schüler mit großem Elan teilnahmen.

RNG: Statuswechsel und Projekttag zum Thema „Rassismus“

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  • Ein weiterer Meilenstein für das Rupert-Neudeck-Gymnasium. Die Schule erreichte den Statuswechsel von der "interessierten" zur "mitarbeitenden" UNESCO-Projektschule. Landeskoordinator Karl Hußmann überreichte die Urkunde an Schulleiterin Jutta Glanemann.

    Foto: Ludger Warnke
  • Das Rupert-Neudeck-Gymnasium führte am Freitag (20. November) seinen Projekttag zum Thema "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durch. Zum Abschluss des Projekttages erfolgte auch die offizielle Übergabe einer neuen UNESCO-Urkunde.

    Foto: Ludger Warnke
  • Der vokalpraktische Kurs des Rupert-Neudeck-Gymnasiums unter der Leitung von Alexander Mrowka hatte für die Urkundenverleihung ein Lied einstudiert und aufgenommen.

    Foto: Ludger Warnke
  • Das Rupert-Neudeck-Gymnasium führte am Freitag (20. November) seinen Projekttag zum Thema "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durch.

    Foto: Ludger Warnke
  • Das Rupert-Neudeck-Gymnasium führte am Freitag (20. November) seinen Projekttag zum Thema "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durch.

    Foto: Ludger Warnke
  • Das Rupert-Neudeck-Gymnasium freut sich über den Statuswechsel von der "interessierten" zur "mitarbeitenden" UNESCO-Projektschule. Auf dem Podium hält die Schülervertretung, eingerahmt vom UNESCO-Projektschul-Landeskoordinator Karl Hußmann und Schulleiterin Jutta Glanemann, die Urkunde. In der Reihe davor freuen sich die Lehrer- und Elternvertreterinnen mit dem früheren Schulleiter Holger Siegler (links) und Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes über diesen Meilenstein..

    Foto: Ludger Warnke
  • Karl Hußmann, Landeskoordinator für UNESCO-Projektschulen, bei seiner Rede zur Urkundenverleihung.

    Foto: Ludger Warnke
  • Das Rupert-Neudeck-Gymnasium führte am Freitag (20. November) seinen Projekttag zum Thema "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durch.

    Foto: Ludger Warnke
  • Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes bei seiner Rede zur Urkundenverleihung an das Rupert-Neudeck-Gymnasium als nunmehr "mitarbeitende" UNESCO-Projektschule.

    Foto: Ludger Warnke
  • Das Rupert-Neudeck-Gymnasium führte am Freitag (20. November) seinen Projekttag zum Thema "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durch. .

    Foto: Ludger Warnke
  • Das Rupert-Neudeck-Gymnasium führte am Freitag (20. November) seinen Projekttag zum Thema "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durch. Zum Abschluss des Projekttages erfolgte auch die offizielle Übergabe einer neuen UNESCO-Urkunde.

    Foto: Ludger Warnke
  • Das Rupert-Neudeck-Gymnasium führte am Freitag (20. November) seinen Projekttag zum Thema "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durch.

    Foto: Ludger Warnke
  • An ihrem Projekttag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung.

    Foto: Lara Borgert / RNG
  • Das Rupert-Neudeck-Gymnasium führte am Freitag (20. November) seinen Projekttag zum Thema "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durch.

    Foto: Ludger Warnke
  • An ihrem Projekttag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung.

    Foto: Lara Borgert / RNG
  • Das Rupert-Neudeck-Gymnasium führte am Freitag (20. November) seinen Projekttag zum Thema "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durch.

    Foto: Ludger Warnke
  • An ihrem Projekttag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung.

    Foto: Lara Borgert / RNG
  • Das Rupert-Neudeck-Gymnasium führte am Freitag (20. November) seinen Projekttag zum Thema "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durch.

    Foto: Ludger Warnke
  • Das Rupert-Neudeck-Gymnasium führte am Freitag (20. November) seinen Projekttag zum Thema "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durch.

    Foto: Ludger Warnke
  • Das Rupert-Neudeck-Gymnasium führte am Freitag (20. November) seinen Projekttag zum Thema "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durch.

    Foto: Ludger Warnke
  • Das Rupert-Neudeck-Gymnasium führte am Freitag (20. November) seinen Projekttag zum Thema "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durch.

    Foto: Ludger Warnke
  • An ihrem Projekttag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung.

    Foto: Lara Borgert / RNG
  • An ihrem Projekttag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung.

    Foto: Lara Borgert / RNG
  • Das Rupert-Neudeck-Gymnasium führte am Freitag (20. November) seinen Projekttag zum Thema "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durch.

    Foto: Ludger Warnke
  • An ihrem Projekttag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung.

    Foto: Lara Borgert / RNG
  • An ihrem Projekttag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung.

    Foto: Lara Borgert / RNG
  • Das Rupert-Neudeck-Gymnasium führte am Freitag (20. November) seinen Projekttag zum Thema "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durch.

    Foto: Ludger Warnke
  • An ihrem Projekttag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung.

    Foto: Lara Borgert / RNG
  • An ihrem Projekttag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung.

    Foto: Lara Borgert / RNG
  • An ihrem Projekttag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung.

    Foto: Lara Borgert / RNG
  • An ihrem Projekttag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung.

    Foto: Lara Borgert / RNG
  • An ihrem Projekttag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung.

    Foto: Lara Borgert / RNG

„Sie können stolz sein auf das, was sie erreicht haben“, lobte Hußmann in der späteren Feierstunde, die musikalisch von Kevin Hoffmann (Q2) am Klavier und vom vokalpraktischen Kurs (Podcast) unter der Leitung von Alexander Mrowka mitgestaltet wurde. Und Hußmann riet den Schülern: „Seid auch mal aufmüpfig und seht zu, dass ihr die Schule mitgestaltet.“ Dass zwei ehemalige Schüler des Gymnasiums nach ihrem Abitur sich direkt im Gemeinderat für ihren Ort engagieren, sei etwas ganz Besonderes, was nur die wenigsten UNESCO-Projektschulen vorweisen könnten.

Schulleiterin Jutta Glanemann nannte den Statuswechsel zur „mitarbeitenden“ UNESCO-Projektschule einen „Meilenstein“. „Die Entscheidung für ein UNESCO-Schulprofil war die richtige Entscheidung“, betonte sie. Dieses Schulprofil sei nicht nur sinn- und identitätsstiftend, sondern führe auch dazu, sich für die Gesellschaft einzusetzen. Dass es im Schulalltag des Gymnasiums immer mehr gelinge, dieses Schulprofil mit Leben zu füllen, dafür sprach sie allen, insbesondere den Schülern, einen großen Dank aus. Den Weg zur letztlich „anerkannten“ UNESCO-Projektschule werde man weitergehen, betonte Glanemann und verwies in diesem Zusammenhang auf die beiden neuen UNESCO-Projektkoordinatorinnen an der Schule, die Lehrerinnen Wiebke Tiessen (verantwortlich) und Stefanie Poggemann.

„Das Schulprofil passt zu Nottuln, das wollen wir auch als Gemeinde“, gratulierte Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes. Die Erziehung zu Demokratie und Achtung der Menschenrechte stehe nicht nur einer Schule gut zu Gesicht, sondern der ganzen Gemeinde. Er habe sich sehr gefreut, dass die Schule einen Projekttag zum Thema „Rassismus“ durchführe. Den Weg des Gymnasiums zu einer UNESCO-Projektschule gehe die Gemeinde Nottuln gerne mit – Hand in Hand.

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