Adventskalender-Aktion der Liebfrauenschule
Symbol für Frieden und Glück

Nottuln -

Es gibt ihn wieder: den Adventskalender der Liebfrauenschule. Wer einen Kalender erwirbt, kann nicht nur schöne Preise gewinnen, er unterstützt auch das Partnerinternat der Schule in Mozambique.

Dienstag, 24.11.2020, 20:37 Uhr aktualisiert: 24.11.2020, 20:40 Uhr
Ab sofort ist der neue Adventskalender der Liebfrauenschule erhältlich. Wer einen Kalender erwirbt, kann schöne Preise gewinnen und unterstützt das Mädcheninternat in Jecua/Mozambique.
Ab sofort ist der neue Adventskalender der Liebfrauenschule erhältlich. Wer einen Kalender erwirbt, kann schöne Preise gewinnen und unterstützt das Mädcheninternat in Jecua/Mozambique. Foto: Liebfrauenschule

Auch im Corona-Jahr 2020 möchte die Bischöfliche Liebfrauenschule denen Hilfe geben, die Hilfe benötigen. Die Schule führt daher in der nun beginnenden Adventszeit ihre traditionelle Adventskalender-Aktion für den guten Zweck durch. Die mit einer Losnummer versehenen Adventskalender – insgesamt 1000 Exemplare – sind zum Stückpreis von 5 Euro ab sofort in der Stiftsbuchhandlung Maschmann und im Schulsekretariat an der Burgstraße erhältlich. Wer den Kalender im Schulsekretariat erwerben möchte, wird gebeten, vorher anzurufen (Telefon 0 25 02/ 22 16 10).

Jeder Kalender ist auf der Rückseite mit einer Losnummer versehen und mit etwas Glück können die Käufer einen der vielen Preise im Gesamtwert von rund 2200 Euro gewinnen. Schulleiter Heinrich Willenborg ist dankbar, dass die Aktion wieder von zahlreichen heimischen Unternehmen gesponsert wird.

Mit dem Erwerb des Kalenders unterstützen die Käufer die Hilfe der Liebfrauenschule für das Internat „Lar Christo Rei“ in Jecua/Mozambique. In diesem Internat der Schwestern Unserer Lieben Frau im Nordwesten des Landes sind Mädchen untergebracht, die ohne diese Unterstützung keinen Zugang zu einer schulischen Ausbildung hätten, berichten Heinrich Willenborg und Lehrerin Christiane Gutbier vom Organisationsteam der Kalender-Aktion. Schulbildung sei für Mädchen in Mozambique leider nach wie vor keine Selbstverständlichkeit. In diesem Internat leben viele Mädchen, die ohne Eltern aufwachsen oder aus sehr armen Familien kommen.

Zur Tradition der Adventskalender-Aktion gehört auch, dass sich das Organisationsteam jedes Jahr sehr viel Mühe mit der Auswahl des Fotomotivs gibt. In diesem Jahr zeigt das Kalendermotiv ein Detail aus der Kranich-Installation im Zen­trum der Schule.

Das japanische Sprichwort „Wer tausend Kraniche faltet, hat einen Wunsch bei den Göttern frei“ stand 2019 im Mittelpunkt der Adventsaktion an der Schule. Unter der Projektleitung von Regina Westhoff falteten die Schülerinnen und Schüler in Origamitechnik über 1000 Kraniche, die nun durch das Zen­trum der Schule fliegen.

Seit der Geschichte des Mädchens Sadako Sasaki sei der Kranich ein bekanntes Friedenssymbol, berichtet die Schule. Sasaki überlebte als Zweijährige den Atombombenabwurf auf Hiroshima, erkrankte aber später an Leukämie. Mit der Hoffnung auf ihr Überleben faltete sie 1000 Kraniche, musste aber doch im Alter von zwölf Jahren sterben. Jedes Jahr bekommt nun das Kinderfriedensdenkmal in Hiroshima Tausende gefalteter Kraniche geschickt. „Einer davon kam im letzten Jahr von unserer Schule“, erzählt Heinrich Willenborg. „Unsere Aktion sollte in der Adventszeit 2019 eine Demonstration für Frieden und Glück sein. Das Fotomotiv auf unserem diesjährigen Adventskalender soll in diesem besonderen Jahr daran erinnern.“

Die gezogenen Gewinnnummern werden ab dem 1. Dezember im Lokalteil Nottuln der WN, auf der Internetseite der Schule (www.liebfrauenschule-nottuln.de) und in der Schule bekannt gegeben. Gewinner melden sich im Schulsekretariat.

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