Liebfrauenschule
Stolze 11 867,40 Euro für Jécua

Nottuln -

Die Schülerinnen und Schüler der Liebfrauenschule haben wieder enormen Einsatz gezeigt. Beim Sponsorenlauf unter Corona-Bedingungen kam eine stolze Summe zusammen. Und das Geld wird im Internat „Lar Christo Rei“ in Mozambique dringend benötigt.

Mittwoch, 25.11.2020, 18:11 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 17:31 Uhr
Die Spendengelder aus Nottuln helfen den Mädchen in der Werkstatt und in der Schule des Internats „Lar Christo Rei“.
Die Spendengelder aus Nottuln helfen den Mädchen in der Werkstatt und in der Schule des Internats „Lar Christo Rei“. Foto: Sammlung Liebfrauenschule

„Echt überwältigt!“, freut sich Christiane Schabos vom Organisationsteam über die stolze Summe. Insgesamt 11 867,40 Euro haben die Schülerinnen und Schüler der Liebfrauenschule Nottuln in diesem Jahr beim Sponsorenlauf für Jécua verdient. Und das unter Corona-Bedingungen. Geld, das in dieser Zeit direkt im Internat „Lar Cristo Rei “ in Mozambique ankommt. „Bei denen steht die Existenz des Internats auf dem Spiel“, unterstreicht Lehrer Michael Nieborg.

Wie berichtet, wurde für den schon traditionellen Sponsorenlauf der Schule ein Weg gefunden, der alle Schülerinnen und Schüler ohne Unterrichtsausfall aktivierte und dabei der Corona-Schutzverordnung gerecht wurde: Die Klassen nutzten eine Doppelstunde ihres regulären Sportunterrichts, um auf 400-Meter-Runden ihren Beitrag zu leisten. Für diese Distanzen hatten sie im Vorfeld Sponsoren gesucht. Damit sich die Läuferinnen und Läufer dabei nicht zu nahe kamen, wurden zwei Strecken genutzt, eine an der Schule und eine andere am Sportplatz von Grün-Weiß Nottuln. Zuvor im Sportunterricht hatten die Schüler ihre Ausdauer trainiert.

In diesem Jahr nahm erstmalig die ganze Schulgemeinschaft am Lauf teil. In den zurückliegenden Jahren liefen traditionell vor den Sommerferien nur die Fünfer- bis Siebener-Klassen, die Achter und Neuner engagierten sich im häuslichen Umfeld oder in Firmen, und die Zehner-Klassen waren wegen ihrer Entlassung nicht mehr dabei.

Somit wurden diesmal gut 540 Schülerinnen und Schüler aktiv und erliefen insgesamt eine Strecke von über 6 600 Runden. „Allen gilt ein herzliches Dankeschön! Jeder hat sich nach Kräften bemüht“, lobt das Organisationsteam. Und der Dank gelte nicht nur den Läuferinnen und Läufern, sondern ebenso deren Eltern und Freunden, die mit ihren Spenden diese beachtliche Summe ermöglichten. Um ebenfalls ein Zeichen zu setzen, ließen es sich auch die Lehrerinnen und Lehrer nicht nehmen, eine Spendenbox aufzustellen.

Wichtig sei es allen gewesen, so erzählt Christiane Schabos, „dass wir ein verlässlicher Partner sind und unsere Hilfe durch Corona nicht abreißt.“ Habe doch gerade in den afrikanischen Ländern die Pandemie auch fatale wirtschaftliche Konsequenzen, vor allem für die arme Bevölkerung.

Die Schülerinnen, Schüler und Sponsoren haben nun mit ihrem tollen Einsatz dafür gesorgt, dass Lehrerin Susana Martins beim regelmäßig von ihr geführten Austausch mit dem Internat in Mozambique eine erfreuliche Nachricht übermitteln kann.

Und wer bei der gerade gestarteten traditionellen Adventskalender-Aktion mitmacht (wir berichteten), erwirbt nicht nur einen schönen Adventskalender, sondern stockt auch die Hilfe für das mozambikanische Mädcheninternat noch auf.

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