Gemeinde Nottuln
Großes Lob für Pionierarbeit

Nottuln -

Die erste Besetzung des vor drei Jahren ins Leben gerufenen Kulturbeirates geht in den „Ruhestand“. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde lobte die Gemeinde Nottuln die Pionierarbeit des Kulturbeirates.

Donnerstag, 26.11.2020, 18:10 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 17:34 Uhr
Wurde am Mittwoch im Rahmen einer kleinen Feierstunde von Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes (2.v.r.), dem Kulturausschussvorsitzenden Manfred Gausebeck (2.v.l.), der Beigeordneten Doris Block (3.v.l.) und der Kulturkoordinatorin Lea Jockisch (4.v.l.) in den Ruhestand verabschiedet: Die erste Besetzung des Kulturbeirates der Gemeinde Nottuln mit Ulli Messing (1.v.l.), Gerd Maschmann (1.v.r.) und Detlef Hantke, der an dem Termin allerdings nicht teilnehmen konnte.
Wurde am Mittwoch im Rahmen einer kleinen Feierstunde von Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes (2.v.r.), dem Kulturausschussvorsitzenden Manfred Gausebeck (2.v.l.), der Beigeordneten Doris Block (3.v.l.) und der Kulturkoordinatorin Lea Jockisch (4.v.l.) in den Ruhestand verabschiedet: Die erste Besetzung des Kulturbeirates der Gemeinde Nottuln mit Ulli Messing (1.v.l.), Gerd Maschmann (1.v.r.) und Detlef Hantke, der an dem Termin allerdings nicht teilnehmen konnte. Foto: Gemeinde Nottuln

Viel Lob bekam der erste Kulturbeirat der Gemeinde Nottuln für seine Arbeit, die er in den vergangenen drei Jahren geleistet hatte. Am Mittwoch wurden Gerd Maschmann , Ulli Messing und Detlef Hantke im Rahmen einer kleinen Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Detlef Hantke übrigens in Abwesenheit, da er an dem Termin im Alten Ratssaal nicht teilnehmen konnte.

Ganz ohne die drei Herren aber soll der neue Kulturbeirat, über dessen Zusammensetzung in der Ratssitzung vom 8. Dezember endgültig entschieden wird, künftig dann doch nicht auskommen. „Es ist schön, wenn Sie auch in Zukunft immer dann, wenn Bedarf ist, beratend für den Beirat tätig werden könnten“, wünschte sich Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes.

Und da hatte Gerd Maschmann direkt einen Vorschlag parat: „Es sollten bei der Förderung vermehrt auch diejenigen bedacht werden, die nicht öffentliche Kulturarbeit leisten. Also die, die die Basisarbeit machen – wie zum Beispiel Schreibwerkstätten.“

Thönnes sprach der ersten Besetzung des Kulturbeirates ein großes Dankeschön für die geleistete Pionierarbeit in Sachen Kulturförderung aus: „Ich bewundere Sie für diese Aufbauarbeit, die Sie geleistet haben. Sie haben ein Netzwerk geschaffen und Sie haben Ihr ganzes Wissen und Können eingebracht.“

Das Resultat seien viele glückliche Kulturschaffende, die mit der Arbeit des Kulturbeirates sehr zufrieden gewesen seien, so der Bürgermeister weiter.

Die Arbeit des Kulturbeirates habe Nottuln nach vorne gebracht und gezeigt, dass „die Kultur bei uns bunt und vielfältig ist.“ Und noch etwas schickte der Bürgermeister hinterher: „Wenn es Sie als Kulturbeirat nicht gegeben hätte, hätte es auch die Stelle der Kulturkoordinatorin nicht gegeben.“

Die Gemeindeverwaltung indes habe vieles aus diesen ersten drei Jahren mit dem neuen Gremium gelernt. „Aber wir haben sehr wenig, was wir verändern müssen“, erklärte der Bürgermeister. Lediglich die Geschäftsordnung müsse nun angepasst werden.

Doris Block, Beigeordnete der Gemeinde, die dem Kulturbeirat als nicht stimmberechtigtes Mitglied angehört, erinnerte an die ersten Gehversuche und damit an intensive Diskussionen, die „gerne auch mal freitagmittags“ stattgefunden hatten: „Herzlichen Dank für Ihr Engagement! Sie waren allzeit bereit.“

Doris Block schätzte die Zusammenarbeit mit dem Beirat, dem auch die Vorsitzende des früheren Ausschusses für Familie, Bildung und Soziales, Claudia Jürgens, als ebenfalls nicht stimmberechtigtes Mitglied angehörte, als „positiv und konstruktiv, auch wenn es manchmal steinig war.“

Manfred Gausebeck, neuer Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Sport und Ehrenamt, unterstrich den hohen Stellenwert des Gremiums: „Er ist ein Pfund, das wir beibehalten sollten.“

Und Lea Jockisch, die als Kulturkoordinatorin der Gemeinde Nottuln eng mit dem Kulturbeirat zusammenarbeitet, nimmt von seiner Arbeit eines mit: „Die Entscheidungen, die Sie für oder gegen die Anträge der Kulturschaffenden getroffen haben, haben Sie sich nicht einfach gemacht. Doch damit konnten Sie gut umgehen. Das haben Sie alle wirklich ganz wunderbar gemeistert“, hatte auch die Kulturkoordinatorin viel Lob für den Kulturbeirat übrig.

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