iPads für bedürftige Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte
Keinem soll der Computer fehlen

Nottuln -

Wenn Distanzunterricht gegeben werden soll, muss jede Schülerin und jeder Schüler, aber auch jeder Lehrer einen passenden Computer haben. Gemeinde und Bistum haben das für ihre jeweiligen Schulen getan.

Donnerstag, 07.01.2021, 20:33 Uhr aktualisiert: 07.01.2021, 20:40 Uhr
Die iPads sind da. Symbolisch halten die Schulleitungen und die Verwaltungsvertreter je ein Gerät in der Hand (v.l.): Beigeordnete Doris Block, Annette Rüskamp (Gemeinde), Heinrich Willenborg (Liebfrauenschule), Mike Engbersen (Gemeinde), Jutta Glanemann (Rupert-Neudeck-Gymnasium), Ursula Wippich (Sebastianschule), Marion Roperz (Astrid-Lindgren-Schule), Udo Lösel (Martinusschule) und Angelika Wiedau-Gottwald (Marienschule).
Die iPads sind da. Symbolisch halten die Schulleitungen und die Verwaltungsvertreter je ein Gerät in der Hand (v.l.): Beigeordnete Doris Block, Annette Rüskamp (Gemeinde), Heinrich Willenborg (Liebfrauenschule), Mike Engbersen (Gemeinde), Jutta Glanemann (Rupert-Neudeck-Gymnasium), Ursula Wippich (Sebastianschule), Marion Roperz (Astrid-Lindgren-Schule), Udo Lösel (Martinusschule) und Angelika Wiedau-Gottwald (Marienschule). Foto: Frank Vogel

Aus dem „Sofortausstattungsprogramm“ des Bundes zum Zwecke der Bereitstellung von digitalen Endgeräten hat die Gemeinde Nottuln für bedürftige Schülerinnen und Schüler 118 iPads angeschafft. Bei einem zehnprozentigen Eigenanteil der Gemeinde sind knapp 60 000 Euro für die Anschaffung verausgabt worden. Das teilte Beigeordnete Doris Block am Donnerstag bei der symbolischen Übergabe der Geräte an die Schulen mit.

„Die iPads werden in Abhängigkeit der Schülerzahlen auf alle Nottulner Schulen verteilt, da eine Umfrage unter den Schulleitungen ergeben hat, dass der jeweilige Bedarf je Schule größer sein wird als die Anzahl der zur Verfügung stehenden Geräte“, erläuterte Block. Die unentgeltliche Weitergabe an bedürftige Schülerinnen und Schüler erfolgt kurzfristig durch die Schulen.

Darüber hinaus sind aus Landesmitteln (rund 51 000 Euro) durch die Gemeinde Nottuln auch für Lehrkräfte, die an den Schulen in kommunaler Trägerschaft unterrichten, iPads angeschafft worden. Insgesamt 107 Geräte werden ebenfalls in Kürze unentgeltlich an die Schulen zur Weitergabe an die Lehrerinnen und Lehrer gegeben, „zur Erfüllung ihrer dienstlichen Aufgaben“, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde.

Übrigens: Die beiden Förderprogramme vom Bund und vom Land sind am 21. Juli vergangenen Jahres beschlossen worden. Am 5. August hat dann dazu eine Schulleiterbesprechung in der Gemeinde Nottuln stattgefunden, einen Tag später am 6. August wurde der Nottulner Bedarf an die Citeq/ Stadt Münster gesandt, die die Beschaffung vorgenommen hat. Parallel, so berichtete Doris Block, wurde der Förderantrag am 24. August an die Bezirksregierung gesandt; der positive Förderbescheid datiert vom 11. September. Die Lieferung der Endgeräte erfolgte dann vor Weihnachten.

Auch das Bistum Münster hat für die Liebfrauenschule entsprechende Finanzmittel für die Ausstattung mit digitalen Endgeräten von bedürftigen Schülerinnen und Schülern sowie für die Lehrkräfte erhalten, ergänzte Schulleiter Heinrich Willenborg . Eine Weitergabe dieser Geräte erfolgt ebenso durch die Schule.

Die Gemeinde hat die Einrichtung der 118 Schüler-iPads inzwischen abgeschlossen, sodass diese nun über die Schulleitungen herausgegeben werden können. Die Einrichtung der 107 iPads für die Lehrkräfte schließt sich nun unmittelbar an, sodass deren Ausgabe ebenfalls noch im Laufe des Januars erfolgen wird.

Auch für die Liebfrauenschule, so Heinrich Willenborg, sei die Einrichtung der Geräte im vollen Gange. Dies geschieht zentral beim Bistum. Die 50 Lehrergeräte sind soweit fertig, die 130 Schülergeräte folgen. Weil gleichzeitig die Plattform für die bischöflichen Schulen erneuert wird und die Schülergeräte darauf angepasst werden sollen, verzögert sich deren Bereitstellung noch. „Wir haben aber in der Schule noch ausreichend viele Geräte, mit denen wir den ersten ‚Ansturm‘ auffangen können. Diese Geräte können – in bekannter Weise – ausgeliehen werden“, betont Willenborg, dass man gut für den Distanzunterricht gerüstet ist.

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