European Energy Award: Auftaktveranstaltung zum Neustart
Fortsetzung eines Erfolgsmodells

Nottuln -

Das Ziel ist klar: Die Umwelt- und Klimabilanz der Gemeinde Nottuln soll weiter optimiert werden. Und es geht um den vierten European Energy Award in Gold.

Dienstag, 19.01.2021, 20:30 Uhr
Zum EEA-Team gehören (oben v.l.): Michael Diekmann (Gemeindewerke Nottuln, Wasser), EEA-Teamleiterin Petra Bunzel (Klimaschutzbeauftragte der Gemeinde Nottuln), Energieberater Reiner Tippkötter (energielenker), Daniel Krüger (Gemeindewerke Nottuln, Straßen), Nottulns Wirtschaftsförderer Christian Driever, Klaus Scheiler (Friedensinitiative und Klimanetz); (unten v.l.): Dr. Rainer Möllenkamp (FI und Klimanetz), Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes und von der Gemeinde Nottuln Agendabeauftragte Carola König, Lukas Neitsch (Energiemanagement) und Fabian Klemann (Gebäudemanagement).
Zum EEA-Team gehören (oben v.l.): Michael Diekmann (Gemeindewerke Nottuln, Wasser), EEA-Teamleiterin Petra Bunzel (Klimaschutzbeauftragte der Gemeinde Nottuln), Energieberater Reiner Tippkötter (energielenker), Daniel Krüger (Gemeindewerke Nottuln, Straßen), Nottulns Wirtschaftsförderer Christian Driever, Klaus Scheiler (Friedensinitiative und Klimanetz); (unten v.l.): Dr. Rainer Möllenkamp (FI und Klimanetz), Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes und von der Gemeinde Nottuln Agendabeauftragte Carola König, Lukas Neitsch (Energiemanagement) und Fabian Klemann (Gebäudemanagement). Foto: Gemeinde Nottuln

European Energy Award: Es geht weiter! Am 18. Dezember hat die Auftaktveranstaltung für den Neustart in Nottuln online stattgefunden. Das berichtet jetzt Petra Bunzel , Klimaschutzbeauftragte der Gemeinde. „Sich per Videokonferenz zu treffen, das war für das EEA-Team eine neue Erfahrung.“ Verstärkt wurde das alte Team um EEA-Teamleiterin Petra Bunzel mit Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes und Nottulns Agendabeauftragter Carola König. Begleitet wird es auch weiterhin von Energieberater Diplom-Ingenieur Reiner Tippkötter (vom Büro energielenker).

Gestartet war die Gemeinde Nottuln 2005 als eine der ersten Kommunen in Deutschland mit dem EEA-Prozess, einem Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren für kommunale Energieeffizienz und Klimaschutz. Und direkt im ersten Jahr wurde die Gemeinde mit einer Auszeichnung in Silber für die überdurchschnittlich gute Energie- und Klimaschutzarbeit ausgezeichnet. „In den folgenden Jahren konnte das hohe Niveau mit vielen guten Projekten verbessert werden“, resümiert Petra Bunzel.

Der jüngste Erfolg: Mit einer Bewertung von 80,3 Prozent hat die Gemeinde 2018 das Goldziel zum dritten Mal erreicht. Dafür wurde sie am 21. November 2018 im Erbdrostenhof in Münster mit dem European Energy Award in Gold ausgezeichnet (wir berichteten).

Doch anschließend konnte die Arbeit nicht in der gewohnten Weise fortgesetzt werden. Vielmehr musste das Konzept umgestellt und ein regelrechter Neustart initiiert werden. Hintergrund dafür ist, dass die 2018 vom Gemeinderat beschlossene Fortführung des EEA-Projektes für weitere vier Jahre nicht umgesetzt werden konnte, weil der eingereichte Fördermittelantrag abgelehnt wurde. Denn die nordrhein-westfälische Landesregierung hatte sich aus der Förderung zurückgezogen. Alle Bemühungen einer Weiterförderung des EEA in NRW blieben erfolglos, berichtet Petra Bunzel.

„Umso mehr freut es die Verwaltung, dass der Rat im Dezember 2019 eine weitere Teilnahme an dem erfolgreichen EEA-Projekt für vier Jahre aus Eigenmitteln in Höhe von rund 29 000 Euro beschlossen hat“, sagt die Teamleiterin. Neue Verträge wurden mit der EEA-Bundesgeschäftsstelle der B.& S.U. und dem Energieberatungsbüro energielenker geschlossen.

Und nun gab es eben den offiziellen Neustart mit dem Ziel, den European Energy Award zum vierten Mal in Gold zu gewinnen.

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