Weitere Runde der Bastelkisten-Aktion
Marien-Kita hält Kontakt

Nottuln -

„Einige Familien haben wir nun seit Dezember gar nicht mehr in unserer Einrichtung gesehen. Und da fragen wir uns schon, wie geht es den Familien?“ Das Team des Evangelischen Familienzentrums Marien-Kita gibt sich große Mühe, den Kontakt auch in Corona-Zeiten nicht abreißen zu lassen.

Dienstag, 02.02.2021, 18:03 Uhr aktualisiert: 02.02.2021, 18:11 Uhr
Auch Sophia und Philipp Schepanek freuten sich über Bastelmaterial ihrer Kita.
Auch Sophia und Philipp Schepanek freuten sich über Bastelmaterial ihrer Kita. Foto: Marien-Kita

„Der Kontakt zu unseren Familien ist uns sehr wichtig, und wir haben schon im letzten Lockdown im Frühjahr durchweg positive Resonanz auf unsere verschiedenen Angebote und Telefonate erhalten“, berichtet Sarah Augat , Leiterin des Ev. Familienzentrums (EFZ) Marien-Kita. „Einige Familien haben wir nun seit Dezember gar nicht mehr in unserer Einrichtung gesehen. Und da fragen wir uns schon, wie geht es den Familien, was machen die Kinder und wird eventuell irgendeine Form von Hilfe gebraucht?“

Das Team des EFZ Marien-Kita sorgt deshalb weiterhin für persönliche Verbindung zu den Familien. Alle Fachkräfte sind im Telefonkontakt mit ihren Familien, und auch die Vorbereitung und Übergabe eines Beschäftigungsangebotes stehen regelmäßig auf dem Arbeitsplan des Teams.

In den Gesprächen mit den Eltern geht es häufig darum, was gut läuft, ob die Vereinbarkeit von Homeoffice und Kinderbetreuung machbar ist und welche Aktivitäten die Eltern beziehungsweise die Kita den Kindern anbieten können. Darauf aufbauend lassen die Mitarbeiter der Kita den Familien zum Beispiel Bastelmaterialien, Ausmalbilder oder Spielmaterialien zukommen, die ein wenig Abwechslung in den Familienalltag bringen.

Viele Kinder sprechen auch persönlich, an der Haustür oder am Telefon, mit ihren Erziehern und Erzieherinnen. Meist erzählen sie davon, was sie machen und wie sie die Zeit ohne Kindergarten erleben. „Mir fehlen meine Freunde“, ist eine häufige Aussage der Mädchen und Jungen. Dicht gefolgt von: „Mein Spielzeug ist mir langweilig geworden.“

Die Freunde können sie natürlich nicht ersetzen, das ist den Fachkräften klar, aber mit anderen Spielmaterialien und Beschäftigungsmöglichkeiten können sie durchaus aushelfen, schreibt die Kita in ihrer Pressemitteilung.

Bereits im Frühjahr wurden verschiedene Projekte erarbeitet, die den Familienalltag ergänzen können. Diese gingen per Mail an die Familien. In diesem Lockdown hat das Kita-Team nun verschiedene Tüten, Kisten und Kartons mit Bastelmaterialien und Anleitungen für die Kinder und deren Eltern zusammengestellt. Je nach Alter befinden sich hierin unterschiedliche Materialien und Ideen, um so jeder Altersstufe etwas Entsprechendes zukommen zu lassen. So konnten die Familien kreativ werden, und die Kita kommt ein kleines Bisschen zu jeder Familie nach Hause.

„Wir verstehen diese Aktion als Angebot und freuen uns sehr darüber, wenn uns einzelne Werke zumindest als Mail erreichen“, erklärt das Team des EFZ Marien-Kita. Und: „Wir hoffen, dass alle Familien gesund und einigermaßen entspannt durch diese außergewöhnliche Zeit kommen und dass wir, wann auch immer, alle Kinder und Eltern wieder gesund willkommen heißen dürfen. Denn eines ist klar: Wir vermissen unsere Kinder und Eltern sehr.“

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