Drittes Update: Freiwillige Feuerwehr an der Hagenstraße
Löscharbeiten bis in die Nacht

Nottuln -

Die Freiwillige Feuerwehr bekämpft aktuell ein Feuer in einem Wohngebäude.

Mittwoch, 17.02.2021, 17:18 Uhr aktualisiert: 17.02.2021, 21:04 Uhr
Die Freiwillige Feuerwehr bekämpft an der Hagenstraße ein Feuer in einem Wohngebäude.
Die Freiwillige Feuerwehr bekämpft an der Hagenstraße ein Feuer in einem Wohngebäude. Foto: Johannes Oetz

Ein Feuer in einem älteren Wohngebäude an der Hagenstraße hat am Mittwoch bis in die Abendstunden hinein mehr als 120 Einsatzkräfte beschäftigt. Das Feuer konnte zum Abend hin unter Kontrolle gebracht werden, doch zeichnete sich ein längerer Einsatz bis tief in die Nacht ab, bis in dem verwinkelten Gebäude die letzten Glutnester gelöscht werden konnten. „Zumindest eine Brandwache wird die ganze Nacht vor Ort sein müssen“, berichtete Feuerwehrsprecher-Sprecher Tobias Plogmaker .

Nach Angaben der Polizei sind Personenschäden nicht zu beklagen. Die Anwohnerin konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Sie wurde vom Rettungsdienst und der Feuerwehr betreut.

Die Kreisleitstelle wurde um 16.40 Uhr über das Feuer informiert und löste sofort Alarm aus. Als die Feuerwehr eintraf, hatte sich die Situation schon weiter verschlimmert, hatte die Rauchentwicklung stark zugenommen. Unter Atemschutz drangen Feuerwehrleute in das Gebäude vor, um nach eventuellen Personen zu suchen. Es hielten sich dort aber keine Personen mehr auf.

„Wegen der starken Rauchentwicklung mussten wir davor ausgehen, dass es auch in den hölzernen Zwischendecken brannte“, schilderte Feuerwehrsprecher Tobias Plogmaker. Deshalb wurden die Feuerwehrleute zur Eigensicherung aus dem Gebäude abgezogen.

Brandeinsatz in der Hagenstraße

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  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz
  • Ein Wohnhaus an der Hagenstraße in Nottuln geriet am Mittwoch gegen 17 Uhr in Nottuln in Brand.

    Foto: Johannes Oetz

Aufgrund der Situation hob die Feuerwehr die Alarmierungsstufe auf „Feuer 4“ an. Es erfolgte per Sirenenalarm in allen Ortsteilen die Alarmierung weiterer Feuerwehrleute. Da das Feuer nur von außen bekämpft werden konnte, wurden auch die Drehleitern aus Senden und Dülmen um Unterstützung gebeten. Zusammen mit der Appelhülsener Drehleiter konnte so eine Brandbekämpfung durch das Dach erfolgen.

Neben den Löschzügen aus Nottuln, Appelhülsen, Darup und Schapdetten waren auch Polizei sowie Technisches Hilfswerk (Ausleuchtung der Einsatzstelle) und der Rettungsdienst vor Ort. Darüber hinaus, so berichtete Plogmaker im WN-Gespräch, rückte auch jeweils eine Einsatzgruppe der befreundeten Wehren aus Billerbeck und Havixbeck aus. Die Billerbecker halfen an der Einsatzstelle, die Havixbecker Wehrleute positionierten sich am Feuerwehrgerätehaus in Nottuln. Sie standen dort für Parallel- und Nachfolgeeinsätze zur Verfügung und sicherten so den Brandschutz in der Gemeinde.

Noch gegen 19.15 Uhr waren rund 125 Einsatzkräfte vor Ort. Warum so viele?

„Wegen der starken Rauchentwicklung konnte die Brandbekämpfung nur unter schwerem Atemschutz erfolgen“, berichtete Plogmaker. Das machte die Arbeit für die Feuerwehrleute ex­trem anstrengend. Solche Atemschutzeinsätze sollten 20 bis 30 Minuten nicht übersteigen, so Plogmaker. „Wir mussten daher massiv Personal vorhalten, um immer wieder wechseln zu können.“

Wie stark die Rauchentwicklung zwischenzeitlich gewesen ist, verdeutlicht auch diese Maßnahme: Die Kreisleitstelle löste zwischenzeitlich über die Warn­App Nina eine lokale Rauch-Warnung aus und empfahl den Bürgern im näheren Umkreis, die Fenster geschlossen zu halten. Diese Warnung konnte zum Abend hin wieder aufgehoben werden.

Inwieweit im weiteren Verlauf der Abend- und Nachtstunden die Glutnester von innen bekämpft werden konnten, war noch nicht abzusehen. Ein Gebäudesachverständiger ist vor Ort und prüft, ob das Gebäude betreten werden kann.

Die Hagenstraße war natürlich während des Einsatzgeschehens für den Verkehr gesperrt. Die Vermutung am Abend war, dass diese Sperrung wohl die ganze Nacht über anhalten wird. Für die Bewohner des Bagnos wurden am Ende des Buckenkamps die Sperrpfosten entfernt, sodass sie über Uphovener Weg und Zufahrt zur Vogelstange in ihr Wohngebiet gelangen konnten.

Zu der möglichen Brandursache lagen am Abend noch keine Erkenntnisse vor.

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