Evangelische Friedens-Kirchengemeinde
Präsenzgottesdienste ab 14. März

Nottuln -

In der Evangelischen Friedens-Kirchengemeinde laufen die Vorbereitungen für die Aufnahme von Präsenzgottesdiensten. Vorausgesetzt, die Pandemie verschlimmert sich nicht wieder.

Mittwoch, 17.02.2021, 18:49 Uhr aktualisiert: 18.02.2021, 12:58 Uhr
Die evangelische Kirche „Unter dem Kreuz“ in Nottuln.
Die evangelische Kirche „Unter dem Kreuz“ in Nottuln. Foto: Frank Vogel

Die evangelische Friedens-Kirchengemeinde in Nottuln plant die Rückkehr zu den Präsenzgottesdiensten für den 14. März (Sonntag). Auf diesen Termin haben sich am Dienstagabend die an der Vorbereitung der Gottesdienste beteiligten Personen geeinigt, berichtete Presbyterin Christina Saatkamp auf WN-Anfrage. Voraussetzung für Präsenzgottesdienste sei, dass das Infektionsgeschehen weiter zurückgehe und der Inzidenzwert niedrig bleibe. Die letzte Entscheidung treffe das Presbyterium, das am 10. März tage.

Wie berichtet, hat die Evangelische Kirche von Westfalen ihre dringende Empfehlung, auf Präsenzgottesdienste zu verzichten, aufgehoben. Nun steht es den Kirchenkreisen und Kirchengemeinden frei, die vor Ort passende Lösung zu wählen. Im Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken haben sich die Pfarrerinnen und Pfarrer darauf verständigt: „Wenn der Inzidenzwert im jeweiligen Landkreis sieben Tage lang stabil unter 50 liegt, können die Kirchengemeinden wieder Präsenzgottesdienste in ihren Kirchen anbieten“, erklärte Superintendent Joachim Anicker und betonte: „Das letzte Wort haben die Presbyterien vor Ort.“

Für die Gottesdienstbeteiligten in der Friedens-Kirchengemeinde Nottuln ist wichtig: „Wir wollen die Gottesdienstbesucher vor Infektionsrisiken schützen“, sagte Christina Saatkamp. Da die Gottesdienste auch von vielen älteren Menschen besucht werden, die zur Risikogruppe zählen, habe man sich für Präsenzgottesdienste erst ab 14. März entschieden. „Wir hoffen, dass bis dahin auch schon einige unserer Gemeindemitglieder geimpft sind.“ Unter Corona-Bedingungen bietet die Kirche „Unter dem Kreuz“ Raum für 27 Gottesdienstteilnehmer.

Neben der Frage des Starts der Präsenzgottesdienste haben sich die Gremien auch mit den Gottesdiensten zu besonderen Anlässen beschäftigt. Wer zum Beispiel in diesem Jahr die Feier einer Taufe oder eines Ehejubiläums plant, wird gebeten, sich bei Pfarrerin Regine Vogtmann zu melden.

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