Weiterführende Schulen in Nottuln
Alle großen Räume werden genutzt

Nottuln -

Das Rupert-Neudeck-Gymnasium und die Liebfrauenschule sind vorbereitet, am Montag (22. Februar) mit dem Präsenzunterricht der Abschlussklassen zu starten.

Freitag, 19.02.2021, 20:00 Uhr
"Herzlich willkommen" steht auf einer Tafel in einem Klassenraum. Die Abschlussschüler kehren in den Präsenzunterricht zurück.
"Herzlich willkommen" steht auf einer Tafel in einem Klassenraum. Die Abschlussschüler kehren in den Präsenzunterricht zurück. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Ab Montag (22. Februar) gelten für die Schulen in Nordrhein-Westfalen zum Teil neue Regelungen. Weil erfreulicherweise die Maßnahmen der vergangenen Wochen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zur Reduzierung der Infektionszahlen und zum Absinken der Inzidenzwerte geführt haben, hat das Ministerium für Schule und Bildung die schrittweise Rückkehr in den Präsenzunterricht geplant. In den Schulen sollen in einem ersten Schritt dabei vor allem die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe und der Abschlussklassen berücksichtigt werden.

„Wir werden die Jahrgangsstufen Q2 und Q1 vollständig und nach Stundenplan in den Präsenzunterricht zurückholen“, berichtete Schulleiterin Jutta Glanemann vom Rupert-Neudeck-Gymnasium auf WN-Anfrage. Bei der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für die Abschlussklassen können die Schulen eigene Gestaltungsspielräume nutzen. Allerdings gelten nach wie vor die gleichen Hygienevorschriften wie vor dem aktuellen Lockdown. Deshalb werden für den Unterricht der beiden Jahrgangsstufen alle Räume, die der Schule dafür zur Verfügung stehen (inklusive Forum, Mensa, Teile der Turnhallen, Konferenzraum 903 und weitere mehr), genutzt.

„Die Abitur-Vorklausuren und die Klausuren der Jahrgangsstufen Q1 und EF werden in allen großen Räumen unserer Schule nach Plan stattfinden“, berichtete die Schulleiterin und erinnerte daran, dass schon bald, bis zu den Osterferien, die pro Schülerin beziehungsweise Schüler notwendigen drei Abiturvorklausuren geschrieben werden müssen.

Außerdem werden alle drei Gruppen, die momentan im Rupert-Neudeck-Gymnasium in Präsenz sind, auch weiterhin in der Schule betreut: Das sind die Notgruppe für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Fünf und Sechs, die Lernangebot-Gruppe sowie die Sprachfördergruppe.

Auch die Schülerinnen und Schüler der vier zehnten Klassen der Liebfrauenschule Nottuln werden voraussichtlich am Montag wieder Präsenzunterricht nach Stundenplan haben. „Wenn der Inzidenzwert unter 35 bleibt“, betont Schulleiter Heinrich Willenborg, „davon gehen wir aus.“

In der Sekundarschule werden ebenfalls die größten Räume der Schule, inklusive der mobilen Luftfilteranlagen, für die Zehner bereitstehen. Bis auf die bestehende Notbetreuung für die Jahrgänge Fünf und Sechs sowie ein paar Kinder mit besonderer Lernbetreuung – insgesamt rund 30 Schüler – werden alle anderen Kinder und Jugendlichen in den kommenden zwei Wochen weiter nach Stundenplan per Videokonferenz unterrichtet. „Andere Möglichkeiten haben wir nicht“, sagt Willenborg. „Beispielsweise alle Klassen zu teilen, dazu haben wir gar nicht genügend Lehrpersonal.“

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