Investition ins Netz
40 Meter hoher Mobilfunkmast

Appelhülsen -

Das Mobilfunknetz für den Raum Appelhülsen-Nottuln soll besser werden. Dafür entsteht am Rande von Appelhülsen ein neuer, 40 Meter hoher Mobilfunkmast.

Montag, 22.02.2021, 21:37 Uhr aktualisiert: 22.02.2021, 21:40 Uhr
In alle Richtungen senden beziehungsweise aus allen Richtungen empfangen die Antennen des bereits vorhandenen Mobilfunkmastes nahe des Autohauses an der Weseler Straße in Appelhülsen die Signale.
In alle Richtungen senden beziehungsweise aus allen Richtungen empfangen die Antennen des bereits vorhandenen Mobilfunkmastes nahe des Autohauses an der Weseler Straße in Appelhülsen die Signale. Foto: Ludger Warnke

In Appelhülsen wird ein weiterer Mobilfunkmast errichtet, den die Deutsche Telekom für den Ausbau ihren Mobilfunknetzes nutzen wird. Die Deutsche Funkturm GmbH baut diesen Mast im Auftrag der Telekom, teilten beide Unternehmen am Montag mit.

Als Standort ist eine Fläche direkt an der L 551 (Weseler Straße) im Bereich der Bauerschaft Hangenau auf der Kommunalgrenze zwischen Appelhülsen und Buldern ausgesucht worden, rund 210 Meter Luftlinie von einer dortigen Gärtnerei entfernt. Errichtet wird ein rund 40 Meter hoher, sogenannter Schleuderbetonmast. Ziel ist es, die Versorgung in Nottuln und Umgebung zu verbessern. Der neue Mobilfunkmast ist nach Unternehmensangaben auch geeignet, um zukünftig 5G-Dienste zu senden.

„Immer mehr Menschen sind gleichzeitig im Netz unterwegs. Sie tauschen Fotos und Videos oder arbeiten mobil. Deshalb erhöhen wir ständig Geschwindigkeit und Kapazität in unserem Netz“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. „Unser Mobilfunk-Ausbau in Deutschland schafft die technologische Grundlage für eine moderne, digitale Gesellschaft. Davon profitiert heute auch Nottuln.“

„Nottuln bekommt einen modernen und zukunftsfähigen Mobilfunkstandort. In erster Linie werden Telekom-Kundinnen und -Kunden von unserem Mast profitieren, wir bieten unseren Standort aber auch allen anderen Mobilfunkanbietern an, so dass keine zusätzlichen Masten errichtet werden müssen“, sagt Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer Deutsche Funkturm.

Die Bauarbeiten starten jetzt. In der Regel, so die Deutsche Funkturm GmbH, geht ein neuer Standort sechs bis zwölf Monate nach dem Baubeginn in Betrieb.

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