Seit Montag sind die Salons wieder geöffnet
Friseure atmen auch in Nottuln auf

Appelhülsen -

Wie wird man des Kundenansturms Herr? Die Friseursalons haben ihren eigenen Weg gefunden.

Montag, 01.03.2021, 18:21 Uhr aktualisiert: 02.03.2021, 10:58 Uhr
Friseurmeister Olcan Kirner vom Appelhülsener Salon Hair Fashion ist froh, dass er wieder arbeiten darf.
Friseurmeister Olcan Kirner vom Appelhülsener Salon Hair Fashion ist froh, dass er wieder arbeiten darf. Foto: Johannes Oetz

Die Friseure sind glücklich: Seit Montag dürfen sie endlich wieder ihrer Arbeit nachgehen. Auch in Nottuln war das Aufatmen groß und der Kundenansturm enorm. In Appelhülsen etwa hatte „Hair Fashion“ den ganzen Tag über sehr viel zu tun.

„Wir sind mit drei Friseuren und einem Auszubildenden im Einsatz“, berichtet Salon-Leiter Olcan Kirner am frühen Nachmittag. Im Lockdown hatte das Unternehmen, das an 42 Standorten Salons im Nordwesten Deutschlands betreibt, ein Reservierungsnummernsystem eingeführt. „Wir arbeiten hier ohne Termin. Wer kommt, muss sich nach der Handdesinfektion zunächst an einem Ticketspender im Eingangsbereich eine Reservierungsnummer ziehen“, erklärt der Friseurmeister. Anschließend wartet der Kunde dann vor der Tür in seinem Auto oder geht – je nach Wartezeit – noch schnell etwas einkaufen, bis auf dem Display im Schaufenster die entsprechende Nummer aufgerufen wird. „So verhindern wir, dass sich gleichzeitig zu viele Menschen in unserem Salon aufhalten“, verdeutlicht Olcan Kirner.

Darüber hinaus hat „Hair Fashion“ ein ausgeklügeltes Hygiene-Konzept, das an allen Standorten gleich ist. Für jeden Salon wurde etwa die maximal zulässige Personenzahl individuell anhand von Salon- und Teamgröße ermittelt. In Appelhülsen bedeutet das, dass sich maximal neun Personen gleichzeitig im Ladenlokal aufhalten dürfen. Die drei anwesenden Friseure und der Auszubildende gehören dazu.

Inzwischen warten vor dem Laden zwei weitere Kunden. Olcan Kirner stellt zufrieden fest, dass sie den nötigen Sicherheitsabstand einhalten. „Nach elf Wochen Lockdown ist der Ansturm natürlich groß. Trotzdem halten sich alle unsere Kunden super an die Hygieneregeln und helfen mit, dass wir reibungslos und ohne Warteschlangen arbeiten können.“

Urlaub hat in diesen Tagen übrigens kein Mitarbeiter und keine Mitarbeiterin eingereicht. „Keiner hatte den Wunsch frei zu machen. Wir freuen uns einfach, endlich wieder für unsere Kunden das sein zu dürfen!“

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