Gemeinde lässt 28 Bäume pflanzen
Nottuln wieder ein Stückchen grüner

Nottuln -

Die Gemeinde Nottuln pflanzt Bäume. Ersatzweise und auch ganz neu. Und sie ist froh, wenn die Bürgerinnen und Bürger dieses Engagement unterstützen.

Mittwoch, 03.03.2021, 15:39 Uhr aktualisiert: 03.03.2021, 17:29 Uhr
Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes (Mitte) war bei der Pflanzaktion am Dienstag zusammen mit dem Bauhof und Vertretern der Gemeindewerke dabei.
Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes (Mitte) war bei der Pflanzaktion am Dienstag zusammen mit dem Bauhof und Vertretern der Gemeindewerke dabei. Foto: Gemeinde Nottuln

Der Spitzahorn ist der erste von 28 Bäumen, die in den kommenden zwei Wochen von den Gemeindewerken in Zusammenarbeit mit dem Bauhof in Nottuln und seinen Ortsteilen angepflanzt werden. Der rund zehnjährige Baum ist bereits vier Meter hoch und steht seit Dienstagmorgen an der Bodelschwinghstraße in einer Baumscheibe. Der Ahorn ist eine Ersatzpflanzung, weil sein Vorgänger wegen eines Unfallschadens gefällt werden musste.

Und nun ist er dort als sogenanntes Straßenbegleitgrün nicht nur für gute Luft zuständig, sondern auch für eine schöne Optik, die sich vor allem im Sommer und im Herbst offenbart. Und so ganz nebenbei bietet er Insekten und Vögeln gute Unterschlupfmöglichkeiten. Das schreibt die Gemeinde in einer Pressemitteilung.

„Es ist die erste größere Pflanzaktion seit ein paar Jahren, die wir hier vornehmen“, erklärt Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes, der es sich nicht nehmen ließ, bei der Premiere am Dienstag dabei zu sein. „Die neuen Bäume machen Nottuln wieder ein Stückchen grüner.“

Die Spitzahornbäume, Säulenhainbuchen, Eschen, Eichen, Baumhaseln und Rotdornbäume werden somit Teil des großen Baumbestandes auf dem Gebiet der Gemeinde Nottuln. „Wir haben fast 11 000 Bäume, um die wir uns als Gemeinde kümmern“, erklärt Jörg Vestring, der bei den Gemeindewerken für das Grün im Stiftsdorf verantwortlich ist.

Das bedeutet eine regelmäßige Pflege inklusive des notwendigen Rückschnitts, um der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen, sowie in Zeiten großer Trockenheit für eine Bewässerung der Pflanzen zu sorgen. „Das machen wir unter anderem mit Bewässerungssäcken, die in den vergangenen Dürresommern oft im Einsatz waren“, erklärt Vestring.

„Die nun anstehenden Baumpflanzungen sind sowohl Ersatz- als auch Neuanpflanzungen“, berichtet Daniel Krüger, stellvertretender Leiter der Gemeindewerke, und fügt an, dass die Gemeindeverwaltung rund 2300 Euro in die neuen Bäume investiert.

Die Pflanzen sind bestens auf ihr Leben als Straßenbäume vorbereitet: „Sie sind mehrfach verschult worden, damit sie einen entsprechenden Wurzelballen entwickeln konnten“, so Krüger, der sich stets darüber freut, wenn sich die Anwohner um die Gestaltung der Baumscheiben kümmern. „Das sieht nicht nur schön aus, sondern sorgt auch für ein dem Baum sehr zuträgliches Bodenklima“, heißt es in der Pressemitteilung.

Der Spitzahorn an der Bodelschwinghstraße jedenfalls teilt sich seine Baumscheibe nun mit mehreren Yucca-Palmen und Lavendelsträuchern.

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