Glasfasernetz-Ausbau
Damit Pflastersteine und Gehwegplatten Halt geben

Nottuln -

Im Moment sieht es in Schapdetten an manchen Stellen ungewohnt schmutzig aus. Grund dafür sind die Arbeiten für den Glasfasernetz-Ausbau.

Freitag, 05.03.2021, 15:30 Uhr aktualisiert: 05.03.2021, 16:29 Uhr
Damit die Platten auf den Gehwegen und die Pflastersteine auf den Straßen nach den Pflasterarbeiten, die in den Nottulner Ortsteilen das Ende des Glasfasernetz-Ausbaus markieren, wieder uneingeschränkt nutzbar werden, muss sich das Fugenmaterial verdichten. Die Gemeinde Nottuln bittet um Verständnis, dass in dieser Zeit die Straßen und Gehwege nicht wie gewohnt gereinigt werden können.
Damit die Platten auf den Gehwegen und die Pflastersteine auf den Straßen nach den Pflasterarbeiten, die in den Nottulner Ortsteilen das Ende des Glasfasernetz-Ausbaus markieren, wieder uneingeschränkt nutzbar werden, muss sich das Fugenmaterial verdichten. Die Gemeinde Nottuln bittet um Verständnis, dass in dieser Zeit die Straßen und Gehwege nicht wie gewohnt gereinigt werden können. Foto: Frank Vogel

Was zurückbleibt, ist gelber Sand auf den gepflasterten Flächen wie Gehwegen oder Straßen im Gemeindegebiet. Er zeugt davon, dass die Pflasterarbeiten, die im Zuge des Glasfasernetz-Ausbaus durch die Deutsche Glasfaser in den Ortsteilen Schapdetten, Darup und Appelhülsen notwendig geworden sind, an vielen Stellen noch nicht komplett fertig sind. Das schreibt die Gemeindeverwaltung in einer Pressemitteilung.

„Das Pflaster muss wieder neu verfugt, das Fugenmaterial eingeschlämmt und eingefegt sowie anschließend abgerüttelt werden“, erläutert Daniel Krüger , stellvertretender Leiter der Gemeindewerke Nottuln, „nun muss es sich langsam verdichten, um den Pflastersteinen und Gehwegplatten dauerhaften Halt geben zu können.“

Geschehe die Verdichtung nicht in einem vernünftigen Rahmen, drohten Schäden am Pflaster: Die Steine lockern sich, es entstehen Mulden und Spurrillen. „Und das möchte sicher keiner haben“, so Krüger.

Eine solche Verdichtung braucht ihre Zeit, heißt es weiter. Gut anderthalb Monate, so schätzt Daniel Krüger, müssen die Schapdettener, Appelhülsener und Daruper Bürgerinnen und Bürger mit dem Umstand leben, dass in dieser Zeitspanne nicht wie üblich die Straßenkehrmaschinen der Firma Alba ihre Runden drehen, um Gehwege und Straßen in den Siedlungsbereichen zu säubern. „Sie werden sich im Augenblick darauf beschränken, nur die asphaltierten Flächen zu kehren“, wirbt Daniel Krüger um Verständnis dafür, dass nicht alles so sauber gefegt ist, wie es die Bürgerinnen und Bürger gewohnt sind.

In regelmäßigen Abständen kontrollieren die Gemeindewerke sowie ein von der Gemeinde Nottuln beauftragtes externes Ingenieurbüro den Fortschritt der Arbeiten im Rahmen des Glasfasernetz-Ausbaus. „Wir stehen in engem Austausch mit der Deutschen Glasfaser, die Subunternehmen mit den Arbeiten vor Ort betraut hat. Das bedeutet auch, dass diese die Nacharbeiten am Gehweg- und am Straßenpflaster übernehmen und wo es nötig ist, das Fugenmaterial weiterverdichten“, erklärt Daniel Krüger. Die Abnahme der gesamten Baumaßnahme steht noch bevor.

Während in Schapdetten der Ausbau des Glasfasernetzes bis Ende März fertiggestellt ist, folgen Darup und Appelhülsen sukzessive, heißt es abschließend.

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